Bundesliga: HSV blamiert sich gegen Magdeburg - Last-Minute-Schock

In Paderborn führte Lewis Holtby zuletzt sein Team zum Sieg und wurde danach vor den Fans per Megafon zum Lautsprecher

Bitterer Dämpfer statt wichtiger Dreier: Der Hamburger SV hat auf dem Weg zur angestrebten Bundesliga-Rückkehr einen heftigen Rückschlag erlitten. Die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf unterlag im heimischen Volkspark dem abstiegsbedrohten 1. FC Magdeburg durch ein Last-Minute-Gegentor mit 1:2 (1:0) und blieb im dritten Ligaspiel hintereinander sieglos.

"Das ist in unserer jetzigen Phase Gift". Bakery Jatta (31.) hatte den Tabellenzweiten in Führung geschossen, Magdeburg glich vor 49 823 Zuschauern durch Marius Bülter (60.) aus und kam durch Philip Türpitz in der Nachspielzeit (90.+1) zum Siegtreffer. "Wir müssen uns aufrappeln und nächste Woche ein anderes Gesicht zeigen". Der Hamburger SV verpasste damit die große Chance, den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf sechs Punkte auszubauen. Am kommenden Montag trifft der HSV im Topspiel auf den Tabellenführer (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE). Dann fehlt den Hanseaten Kapitän Lewis Holtby, der am Montagabend wegen Trikotziehens seine fünfte Gelbe Karte sah.

Auch in der zweiten Hälfte gab es Schiedsrichter-Aufreger: Zunächst entschied Dankert nach einem Zweikampf im Strafraum zwischen Tobias Müller und Pierre-Michel Lasogga auf Strafstoß - auf Intervention des Assistenten gab es jedoch zu recht nur Eckball. Für den Aufsteiger aus Magdeburg ist die Situation trotz des Sieges nach dem sechsten Spiel ohne Sieg als Tabellen-16. brenzlig. So feierte Kyriakos Papadopoulos nach überstandener Knieverletzung seine Liga-Premiere in dieser Saison. Denn Magdeburg begann forsch, presste früh und zwang die Gastgeber von Beginn an zu leichten Fehlern.

Auch in der Folge hatte der Zweitliga-Neuling mehr vom Spiel.

Auch die Gäste aus Magdeburg hatten gute Möglichkeiten: Felix Lohkemper konnte HSV-Keeper Julian Pollersbeck umkurven und den Ball ins Tor schieben - doch Schiedsrichter Bastian Dankert gab den Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht (22.). Narey), Gideon Jung, Mangala, Santos - Holtby (83.

Und Hamburg? Die hatten zur Pause zwar ein Torschussverhältnis von 3:7 und bei den Ecken ein 0:6 zu verzeichnen, führten aber 1:0. Angreifer Jatta schaltete nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß am schnellsten und markierte unbedrängt sein viertes Saisontor.

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