Fisher-Price ruft Baby-Wiege nun doch zurück

Fisher-Price Rock'n Play Sleeper

Laut Berichten sollen in den vergangenen zehn Jahren mehr als 30 Säuglinge in diesen Wiegen gestorben sein.

Lebensgefahr durch Babywiegen - da schrillen nicht nur bei Eltern von Säuglingen die Alarmglocken.Der amerikanische Spielzeughersteller Fisher-Price ruft seine Babywiege "Rock 'n Play Sleeper" zurück. Betroffen seien die 4,7 Millionen im Umlauf befindlichen Exemplare der Babywiege "Rock 'n Play Sleeper", teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die amerikanische Verbraucherorganisation Consumer Reports hatte Fälle aus den USA beschrieben, bei denen Säuglinge in ihren Wiegen erstickt waren. "Dieses Produkt ist tödlich", sagte Akademie-Präsident Kyle Yasuda.

Der Rückruf erfolgt demnach in Kooperation mit der US-Behörde für Produktsicherheit. Anlass waren Berichte über Todesfälle, bei denen sich Säuglinge in der Wiege umgedreht hatten und erstickt waren.

Auch in einem Statement der Mutterfirma Mattel heißt es, die Todesfälle hätte sich nur durch nicht ordnungsgemäße Verwendung ereignet. Die Babys seien drei Monate oder älter und nicht angeschnallt gewesen. Laut US-Verbraucherschutzbehörde (CPSC) ist die Einschlafhilfe für den Tod von mindestens 10 Babys verantwortlich.

Fisher-Price - Tochterunternehmen von Mattel - betont gleichwohl, dass das Produkt sicher sei. Daher forderten die Behörde und Fisher-Price Verbraucher auf, die Wiege nicht mehr zu nutzen, wenn das Baby älter als drei Monate sei oder sich bereits selbst drehen könne. Vater Keenan Overton schilderte vor wenigen Tagen im Fernsehsender CNN die Ereignisse. Es sei verrückt und mache ihn wütend, dass der Sitz für sicher erklärt werde, obwohl er das nicht sei. In der Stellungnahme verweist die Firma aber weiter auf eine falsche Nutzung der Wiege: "Während wir weiter zur Sicherheit unserer Produkte stehen, haben wir angesichts der berichteten Vorfälle, in denen das Produkt entgegen den Sicherheitswarnungen und -anweisungen gebraucht wurde, gemeinsam mit der Verbraucherschutzkommission CPSC entschieden, dass der freiwillige Rückruf die beste Vorgehensweise ist".

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