Flüchtlinge auf deutschem Schiff gehen in Malta an Land

Das Rettungsschiff der Organisation Sea Eye

Für die 62 Flüchtlinge auf dem deutschen Rettungsschiff "Alan Kurdi" ist eine Lösung gefunden: Nachdem mehrere EU-Staaten angekündigt hatten, sie aufzunehmen, dürfen die Migranten in Malta an Land gehen. Die Flüchtlinge sollen anschließend auf Deutschland, Frankreich, Portugal und Luxemburg verteilt werden. Das Schiff bekam dann keine Genehmigung, in einen sicheren Hafen einzufahren, da Italien und Malta auf eine Verteilung der Menschen auf andere EU-Länder pochten. Ein Crewmitglied habe "zunehmende Erschöpfungserscheinungen" gezeigt und sei wegen schwerer Kreislaufbeschwerden von der maltesischen Armee von Bord an Land gebracht worden, teilte Sea-Eye am späten Freitagabend mit.

Ingesamt waren 64 Menschen gerettet worden, zwei Frauen wurden aber aus gesundheitlichen Gründen bereits in Malta an Land gebracht.

Derzeit befänden sich einschließlich der Crew 79 Menschen auf der "Alan Kurdi", die eigentlich für maximal 20 Personen zugelassen sei.

Es gebe keine nachvollziehbare Erklärung dafür, dass Malta die "Alan Kurdi" nicht in den Hafen einlaufen lasse, erklärte Geschäftsführer Günter Burkhardt. Ein maltesischer Diplomat sagte, die Migranten würden von dem Rettungsschiff auf ein maltesisches Schiff umsteigen, das sie dann an Land bringe. Deutschland nimmt nach Angaben des Bundesinnenministeriums vom Freitag bis zu 22 Menschen auf. "Wie versprochen, wird kein Immigrant von diesem deutschen Schiff in Italien ankommen".

Der italienische Innenminister Matteo Salvini begrüßte den Appell Maltas an NGO's, die internationalen Gesetze zu respektieren.

Die geretteten Flüchtlinge sollen auf Frankreich, Deutschland, Luxemburg und Portugal umverteilt werden.

Auch die deutsche Menschenrechtsorganisation Pro Asyl kritisierte das Verhalten des kleinsten EU-Landes als "unerträglich". Die "Alan Kurdi" mit ihren 17 Crewmitgliedern durfte nicht in La Valletta anlegen. Pro Asyl fordere einen Europäischen Verteilungsschlüssel für Angelandete und aus Seenot gerettete Bootsflüchtlinge.

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