Donald Trump: Aufregung nach Tweet über muslimische Abgeordnete Ilhan Omar

Warum sich Trump mit der muslimischen Abgeordneten Omar zofft - in 5 Punkten Worum geht es?

Sie sagte: "Wir haben viel zu lange mit dem Unbehagen gelebt, Bürger zweiter Klasse zu sein".

Tatsächlich sagte Omar in ihrer Rede, Muslime hätten das Gefühl, dass ihre Bürgerrechte seit dem Anschlag ausgehöhlt würden. Das Video stellte Omar so dar, als würde sie den Terroranschlag vom 11. September 2001 auf das World Trade Center relativieren. Die demokratische Abgeordnete hatte im März mit Blick auf die Anschläge gesagt: "Einige Leute haben etwas getan".

Unter dem Video schrieb Trump: "Wir werden niemals vergessen" in Grossbuchstaben. Trump befördere rechten Extremismus, was "Leben gefährdet", sagte sie. Nancy Pelosi, die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, forderte den US-Präsidenten auf, das in dem Tweet enthaltene "respektlose und gefährliche Video" über Äußerungen Omars zu den Anschlägen zu löschen.

Der Tweet von Trump löste in den USA eine Kontroverse aus.

US-Präsident Donald Trump hat auf Twitter ein Video mit Aussagen einer muslimischen Abgeordneten verbreitet. "Die Worte des Präsidenten wiegen eine Tonne, und seine hasserfüllte und aufrührerische Rhetorik schafft eine reale Gefahr", sagte die Demokratin. Pelosi kündigte Massnahmen zur Sicherheit Omars, ihrer Familie und ihrer Mitarbeiter an. Sie warfen Trump und weiteren Republikanern vor, den Satz aus dem Kontext gerissen zu haben und die muslimische Abgeordnete zu gefährden. Präsidentensprecherin Sarah Sanders wies die Vorwürfe zurück. Trump wünsche "sicherlich keine Gewalt gegen irgendjemanden", sagte sie im Sender ABC. Zugleich bezeichnete sie Omars Äusserungen als "absolut skandalös".

Omar selbst betonte: "Niemand - egal, wie korrupt, ungeeignet (für ein Amt) oder boshaft er ist - kann meine unerschütterliche Liebe zu Amerika gefährden". Die in Somalia geborene 37-Jährige hatte im Februar für Wirbel gesorgt, als sie die israelfreundliche Haltung in den Vereinigten Staaten auf Spenden einer pro-israelischen Lobbygruppe zurückführte. Später entschuldigte sie sich für diese Äußerung, die auch bei den Demokraten auf Kritik stieß.

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