Bonnie Strange: Influencerin muss Schmerzensgeld blechen

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Die Influencerin muss aufgrund von Beleidigungen ein Schmerzensgeld bezahlen. Das Düsseldorfer Landgericht entschied sich mit seinem Urteil für einen Mittelwert.

Zudem hätten sich die Videos, in denen sie den Verkäufer unter anderem als "Arschloch" und "ungevögelten Wichser" bezeichnet hatte, aufgrund ihrer Bekanntheit stark verbreitet. In einem Modegeschäft soll sie Kleidungsstücke, die ihr gefielen, auf den Boden gelegt haben. Ein Verkäufer hatte sie aufgefordert, die Sachen aufzuheben, woraufhin das Model ihn beleidigt haben soll.

Zur Urteilsverkündung waren weder die Klägerseite noch Bonnie Strange oder ihr Anwalt erschienen. Falk Z. hatte die Bloggerin auf 20 000 Euro Schmerzensgeld verklagt.

Während des Prozesses hatte Bonnie Strange sich für die verbale Hetze entschuldigt und erklärt, sie sei damals schwanger und leicht reizbar gewesen. Draußen filmte sie die Szene via Snapchat, während sie den Mann beleidigte. Strange hatte ihre Fans vor zwei Jahren aufgerufen, einen Berliner Modeverkäufer fertig zu machen.

Das Gericht berücksichtige aber auch die Schnellelebigkeit der Medien und wies darauf hin, dass die Videos der Influencerin nach 24 Stunden gelöscht wurden.

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