Deutsche Bank soll Unterlagen zu Trump vorlegen

Vertreter der Deutschen Bank und anderer Geldinstitute sind zu einer Anhörung über die Finanzen von US-Präsident Donald Trump vor den US-Kongress geladen worden. Die Ausschüsse für Geheimdienste und Finanzdienste hätten den Banken dazu entsprechende Vorladungen zugestellt. Bei der Deutschen Bank handele es sich um eine "freundliche Vorladung" so Schiff. Von Trumps Anwälten war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Er setze darauf, dass die Deutsche Bank der Aufforderung nachkommen werde.

Der demokratische Abgeordnete Schiff steht dem Geheimdienstkomitee vor. Dabei geht es um eine Untersuchung der Geschäfte zwischen Trump und der Deutschen Bank sowie möglicher Verbindungen nach Russland. Die "New York Times" schrieb unter Berufung auf drei mit der Sache vertraute Personen, darunter seien die US-Banken JPMorgan Chase, Bank of America und Citigroup.

Die Vorsitzende des Finanzausschusses, Maxine Waters, sagte, "die potenzielle Nutzung des US-Finanzsystems für illegale Zwecke" gebe Anlass zur großer Sorge.

Schiff erklärte, die Deutsche Bank verhalte sich kooperativ. Eine Sprecherin des Instituts sagte, man sei einem "produktiven Dialog" verpflichtet. Nach der Offensive um die Offenlegung der Steuererklärung sind jetzt die Finanzgeschäfte des US-Präsidenten dran. Ihr zufolge will die Bank im Rahmen ihrer rechtlichen Verpflichtungen Informationen bereitstellen. Das Commitee on Ways and Means beschäftigt sich unter anderem mit Steuer- und Finanzpolitik.

Präsident Trumps Sohn Eric Trump, einer der Köpfe der Trump Organization, die die privaten Geschäfte des Präsidenten bündelt, bezeichnete die förmliche Anforderung von Unterlagen als "schrecklichen Präzedenzfall".

Die Demokraten hatten angekündigt, nachdem sie die Mehrheit im Repräsentantenhaus Ende 2018 erlangt hatten, verstärkt mögliche Unregelmäßigkeiten in Zusammenhang mit dem Republikaner Trump zu untersuchen. Die Einforderung von Unterlagen und die Vorladungen seien "ein nie dagewesener Machtmissbrauch und nichts weiter als der neuste Versuch der Demokraten, den Präsidenten und seine Familie zu attackieren, um politisches Kapital zu schlagen". Demokraten verdächtigen Trump, russische Hilfe beim Wahlkampf bekommen zu haben.

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