Bericht: Neue Ermittlungen gegen VW-Manager - Wirtschaft

Das VW-Werk in Wolfsburg

In der Abgasaffäre hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig ein neues Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Untreue eingeleitet.

Bei dem Manager handele es sich um eine der vier Führungskräfte, die Mitte April neben Ex-Chef Winterkorn angeklagt wurden. Es geht um illegale Bonuszahlungen, bei denen noch nicht klar ist, wer sie genehmigt hat. Ein VW-Sprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Volkswagen AG das Ermittlungsverfahren kenne. Zu den Untreue-Vorwürfen äußert sich der Konzern aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht. Die Staatsanwaltschaft war am Sonntag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Zusätzlich habe er Boni erhalten - laut "Bild am Sonntag" 866.000 Euro zwischen 2016 und 2018.

Wie die Zeitung weiter berichtet, bildet nach Ansicht der Ermittler der fragwürdige Vertrag keine Grundlage für derartige Bonuszahlungen.

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