Notre-Dame "fast gerettet" - Panorama

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Feuer in Notre-Dame Die Reaktionen zum Brand in Paris

Aufatmen in Frankreich: Rund eine Woche nach dem verheerenden Brand von Notre-Dame hat Frankreichs Kulturminister Franck Riester gute Nachrichten.

Die bei einem Brand schwer beschädigte Pariser Kathedrale Notre-Dame ist trotz einiger "Schwachstellen" auf dem Gewölbe "so gut wie gerettet". "Seit Jahrzehnten zieht sich der Staat politisch und finanziell aus dem Erbe zurück", so der Wortlaut der Stellungnahme, die der Sender Franceinfo auf seiner Webseite veröffentlichte.

Der langjährige Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Gregor, Gysi, kritisierte indes mit Blick auf die enorm hohe Spendenbereitschaft für den Wiederaufbau von Notre-Dame eine Schieflage.

Präsident Emmanuel Macron und die Verantwortlichen mahnten die Experten zu Sorgfalt: Es wäre schade, wenn an Notre-Dame Jahre nach Beendigung der Arbeit Mängel entdeckt würden. Das würde bei den Franzosen und in der Welt auf komplettes Unverständnis stoßen. "Für mich ist es wichtig, die Kirche wiederaufzubauen und dass sich die Leute die Kirche auch noch vorstellen können, wenn sie neu ist", erklärte er mit Blick auf Ideen, die Kathedrale in einem modernen Stil wiederzuerrichten. Macron wünschte sich bei der Wiederrichtung des zerstörten Vierungsturms eine "zeitgenössische architektonische Geste" und hatte einen internationalen Architekturwettbewerb ausgerufen. Die Ostermesse in Paris wird jedoch auch von den Anschlägen in Sri Lanka überschattet. Erzbischof Michel Aupetit dankte in seiner Predigt vor allem den Feuerwehrleuten: Sie hätten die Kirche vor Schlimmerem bewahrt.

Bei einem Brand ist die Kathedrale Notre-Dame in Paris schwer beschädigt worden. Auf der Tribüne wurde zudem ein großes Banner der Kathedrale gezeigt. Der Erlös soll an Feuerwehrverbände gespendet werden. Die Ursache ist bisher nicht geklärt. Die Ermittler vernahmen Zeugen - darunter auch Arbeiter, die vor dem Feuer an Renovierungsarbeiten beteiligt waren.

Der Feuerwehrmann Jerome Demay erzählte dem "Journal du Dimanche" (JDD): Als er nach dem Alarm an der Spitze des ersten Einsatzteams zu der Adresse fuhr, habe er sofort verstanden, dass es sich um Notre-Dame handeln müsse. Dort übe die Feuerwehr regelmäßig den Ernstfall. "Für einen Moment dachten wir, auch die Glockentürme könnten einstürzen - dann aber wirkten Mut und Kompetenz mit all den Gebeten der Gläubigen zusammen", sagte Aupetit. Dieser ziele auf gegenseitige Hilfe und Wissensaustausch ab.

Über den Vorschlag solle am 3. Mai bei einem Treffen der Minister für Kultur und europäische Angelegenheiten in Frankreich gesprochen werden.

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