"Das ist lächerlich": Elfmeterpfiff für Bayern im DFB-Pokal sorgt für Diskussionen

Bremens Milot Rashica im Zweikampf mit Bayerns Thiago Alcántara

Niko Kovac und Florian Kohfeldt hatten beide einen "packenden Pokalfight" gesehen, doch beim Knackpunkt des Spiels fanden sie nicht zueinander.

Für Werder wäre ein Bargfrede-Ausfall besonders bitter, denn Sechser-Alternative Nuri Sahin (30) ist für das Pokal-Halbfinale gesperrt.

Nach dem Sieg in Bremen treffen die Münchner am 25. Mai auf RB Leipzig. Er ist zum dritten Mal hintereinander in Berlin dabei. Die Gäste aus München waren nach Toren von Robert Lewandowski (36.) und Thomas Müller (63.) in Führung gegangen, ehe Bremen den 0:2-Rückstand mit einem Doppelschlag binnen 67 Sekunden ausglich. Yuya Osako (74.) und Milot Rashica (75.) besorgten das zwischenzeitliche 2:2. Nun sind die Bremer in der Rolle des Gastgebers und sinnen auf Revanche. "Ich bin normal ein großer Freund des Videobeweises, aber mit diesem Elfmeterpfiff könnte ich besser leben, wenn es keinen Videoschiedsrichter gegeben hätte", sagte Kohfeldt.

"Das ist lächerlich", schnaubte Kruse, "wenn das ein Elfmeter ist.Wozu haben wir dann den Videobeweis?"

Die Bayern, die zum 23. Mal das Pokalfinale erreichten, konnten den Ärger der Bremer ein Stück weit nachvollziehen. "Das ist eine harte Entscheidung", sagte Coach Niko Kovac: "Wenn er ihn nicht pfeift, können wir uns nicht beklagen". Werder-Verteidiger Theodor Gebre Selassie hatte den an diesem Abend kaum zu stoppenden Wirbelwind Kingsley Coman im Strafraum leicht mit dem Ellbogen berührt, der Franzose fiel daraufhin und holte so den Strafstoß heraus.

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