Zyklon "Kenneth" zieht heran:Zweiter Wirbelsturm beutelt Mosambik

Bild zu Hubschrauber Nothilfe Lieferung

Mosambik droht eine neue Wetterkatastrophe: Zyklon "Kenneth" zieht über das Land hinweg, das erst kürzlich von einem Wirbelsturm verwüstet worden war. Auch in Mosambik seien rund 30 000 Menschen in der nördlichen Provinz Cabo Delgado in Sicherheit gebracht worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Helfer befürchten das Schlimmste für das geschwächte Land.

Ausserdem habe es mindestens 20 Verletzte gegeben sowie Überschwemmungen und schwere Schäden an Häusern, heisst es in einer Mitteilung der Uno-Organisation Ocha im Kurznachrichtendienst Twitter. Rund 1.000 Menschen im Bezirk Mtwara im Süden Tansanias hätten sich schon in zwei von der Regierung eingerichteten Unterkünften in Sicherheit gebracht, sagte der örtliche Regierungsvertreter Gelasius Byakanwa. Die Vereinten Nationen warnten vor Überschwemmungen und Erdrutsche durch tagelange, heftige Regenfälle im Gefolge des Zyklons.

Alle Flüge nach Pemba im Norden des südostafrikanischen Landes waren am Donnerstag wegen des bevorstehenden Zyklons "Kenneth" abgesagt worden. Die Schulen in dem Bezirk blieben geschlossen. Hunderttausende Menschen waren zeitweise obdachlos, Überschwemmungen zerstörten das Ackerland von etwa einer halben Million Bauern. Durch die Wassermassen sind in den betroffenen Regionen immer noch tausende Menschen in Lebensgefahr.

Die Hilfsorganisation Care warnte in Berlin, sollte "Kenneth" so schwer wüten, wie von Meteorologen vorhergesagt, wäre dies "eine doppelte Katastrophe". "Die für Zyklon "Idai" bereitgestellten Hilfsgelder reichen jetzt schon kaum aus", erklärte Ninja Taprogge. "Für die Folgen eines zweiten Sturms sind schlichtweg nicht genügend Ressourcen verfügbar".

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften erklärte, sie sei "besonders besorgt" wegen möglicher Schäden durch "Kenneth" in Mosambik, "wo die Bevölkerung sich gerade von den Schäden durch den Zyklon 'Idai' erholt". Auch die Nachbarländer Simbabwe und Malawi waren betroffen. Ein erneuter Sturm sei "ein weiterer Schlag für das mosambikanische Volk", erklärte auch das Welternährungsprogramm, das "Idai"-Opfer mit Lebensmitteln versorgt".

Related:

Comments

Latest news

Thunderstruck slot game
If the Player lads on 3 Scatters on the reels, he gets immediate 15 Free Spins during which the multiplier is 3x. When the Scatter makes you win, a flash of lightning strikes the symbols and if you are lucky you get extra pay.

Why online slots is a rapidly growing industry
If you are yet to realise by this point somehow, online slots game are becoming all the rage as far as online gambling goes. Some actually have a huge betting scope, meaning they are perfect options for gamblers of all levels and of all budgets.

US-Präsidentschaft: Darum tritt Joe Biden gegen Donald Trump an
Die Videoanalyse von US-Korrespondent Alan Cassidy zu den demokratischen Bewerbern, die 2020 gegen Donald Trump antreten wollen. Beobachter werteten dies als Hinweis darauf, dass Trump Biden durchaus als ernstzunehmenden Herausforderer einschätzt.

City-Maut: Kommunen sollen Abgabe für Autofahrer erproben können
Der Oberbürgermeister von Tübingen, Palmer, hält die Einführung einer City-Maut in deutschen Städten für unrealistisch. Im Gespräch war eine City Maut zuletzt in einer von der Bundesregierung eingesetzten Verkehrskommission.

Die Siberian Health Company
Und schließlich die Chronobiologie, die die biologischen Rhythmen und ihre Verbindung zur menschlichen Gesundheit erforscht. Das Unternehmen gründete im Jahr 2007 eine weitere Produktionsstätte, die bis 2010 erweitert und modernisiert wurde.

Other news