Streikserie angekündigt - "Keine halben Sachen": Guaidó will Entscheidung erzwingen

Venezuela Juan Guaido ruft Schlussphase im Machtkampf mit Nicolas Maduro aus

Doch das scheint nicht gelungen zu sein. Jetzt will der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó das Land lahm legen, bis sein Widersacher Nicolás Maduro klein beigibt. Stundenlang war die Lage in Caracas unübersichtlich, doch bereits gegen Mittag zeichnete sich das Scheitern der Rebellion ab.

Militärs halten das Konterfei von Maduro hoch. Aus den USA, Europa und vielen lateinamerikanischen Staaten erhielt Guaidó Unterstützung. Und der Tag hatte früh begonnen. "Militärs haben mich auf Anweisung von Präsident Guaidó befreit", schrieb López am Dienstag auf Twitter.

Oppositionsführer Guaido will unterdessen den Druck auf Maduro weiter erhöhen und rief seine Anhänger zu neuen Protesten am Mittwoch auf. "Unsere Unterstützung für Juan Guaidó hat sich in keiner Weise geändert", sagte er.

Der Gründer der Oppositionspartei Voluntad Popular sitzt seit 2014 in Haft.

Leopoldo López: Der Oppositionsführer stellt sich nach seiner Befreiung aus dem Hausarrest an die Seite von Juan Guaidó. Er rief die Menschen dazu auf, sich mit den Soldaten, die unter dem Kommando von Leutnant Ilich Sánchez von der Nationalgarde stehen, am militärischen Flughafen La Carlota in Caracas zu versammeln. Als Zeichen der Zugehörigkeit zur Opposition sollten sie blaue Armbinden tragen. Es kam zu heftigen Zusammenstößen zwischen Regierungsgegnern und regierungstreuen Uniformierten.

Vermummte Regierungsgegner griffen am Dienstag gepanzerte Militärfahrzeuge an.

Mit dem Husarenstück im Morgengrauen hat Guaidó nach wochenlangem Stillstand wieder Bewegung in den venezolanischen Machtkampf gebracht. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Foro Penal wurden im ganzen Land mindestens 83 Menschen bei Demonstrationen festgenommen. So hatte Guaido seinen Plan zum Regierungswechsel angekündigt. So verkündete US-Sicherheitsberater John Bolton, man stehe bereits mit hohen Regierungsfunktionären in Verhandlungen.

Der US-Außenminister: Mike Pompeo gab an, dass ein Eingreifen der USA in Venezuela denkbar wäre. "Die Russen haben ihm aber zu verstehen gegeben, dass er bleiben sollte", so Pompeo. Russland entgegnet den Vorwürfen aus Washington mit der Auffassung, dass eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas seitens der USA stattfinde.

Am Abend meldete sich Guaidó zu Wort. López hatte sich am Dienstag zunächst in der chilenischen Botschaft aufgehalten, bevor er nun in der spanischen Vertretung Zuflucht suchte. Maduro verbreitete die Tweets des Verteidigungsministers auch über seinen eigenen Account. "Diese Verräter werden ihr Schicksal noch kennenlernen", orakelte der Staatschef.

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