Boeing 737 rutschte von der Landebahn in den Fluss

Unglück in Florida Boeing 737 aus Guantanamo Bay kommt von Landebahn ab – und landet in Fluss

Das Flugzeug war auf dem Weg vom US-Stützpunkt Guantanamo auf Kuba zum Militärflughafen von Jacksonville in Florida. Der Bürgermeister von Jacksonville schrieb auf Twitter, dass die Einsatzkräfte daran arbeiteten, das Kerosin im Wasser unter Kontrolle zu bekommen. An Bord befanden sich unter anderem Militärangehörige und deren Familien. Passagierin Cheryl Bormann sagte dem TV-Sender CNN, dass das Flugzeug inmitten von Donner und Blitz "wirklich hart" landete.

Nach Angaben des Flughafens waren 136 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder an Bord. Es gehe aber allen gut, niemand habe ernsthafte Verletzungen erlitten.

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde entsandte ein Ermittlerteam zum Unglücksort, um die Ursache für den Zwischenfall zu untersuchen. Gegen 21:40 Uhr (Ortszeit) sei der Flieger dann am Ende der Landebahn in den St. -Johns-Fluss gestürzt.

Der befehlshabende Offizier am Flughafen Jacksonville, Captain Michael Connor, sprach bei einer Pressekonferenz am frühen Samstagmorgen von einem "Wunder", dass es keine Schwerverletzten oder Todesopfer gegeben habe. Die Betroffenen würden psychologisch betreut.

Zahlreiche Rettungskräfte waren an den Bergungsmaßnahmen beteiligt, darunter rund 90 Feuerwehrleute. Der Pilot habe das Flugzeug nicht beherrschen können, meinte sie.

Bei der Maschine handelt es sich um eine Boeing 737-800 der Miami Air International.

Die Boeing 737 ist die meistverkaufte Passagiermaschine der Welt. Laut der Webseite "FlightAware" war es gegen 19:19 Uhr von Guantánamo aufgebrochen. Oft haben sie Soldaten und Angehörige an Bord, die das Festland besuchen. Der Marinestützpunkt ist vor allem bekannt, weil dort das umstrittene Gefangenenlager angesiedelt ist, das die US-Regierung nach den Anschlägen vom 11. September 2001 errichtete, um mutmaßliche Terroristen festzuhalten. Die Marinebasis ist aber noch größer und wesentlich älter.

Die von der Polizei veröffentlichten Fotos erinnern an einen ähnlichen Vorfall vom Januar 2009: Damals musste nur drei Minuten nach dem Start auf dem New Yorker Flughafen La Guardia ein Airbus A320 der Gesellschaft US Airways auf dem Hudson River notlanden. Alle 155 Menschen an Bord überlebten. Die meisterhafte Leistung des Flugkapitäns Chesley "Sully" Sullenberger wurde als "Wunder vom Hudson" gefeiert - und später mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmt.

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