Raketen aus Gaza: Hamas feuert wieder auf Israel

Aus dem Gazastreifen wurden Raketen abgefeuert

Zuvor hatten militante Palästinenser erneut begonnen, Raketen auf Israel abzuschießen.

Die israelische Armee hat die Tötung einer schwangeren Frau und ihres einjährigen Kindes im Gazastreifen bestritten.

Militante Palästinenser feuerten am Samstagvormittag nach Angaben der israelischen Armee rund 300 Raketen auf Gebiete rund um den Gazastreifen.

Die meisten anderen Geschosse gingen nach Polizeiangaben auf unbewohntem Gebiet nieder. Auch aus Israel wurden mehrere Verletzte gemeldet. Außerdem wurde ein ebenfalls 50-jähriger Israeli bei einem Raketenangriff auf die Stadt Aschkelon verwundet. Nach Palästinenserangaben wurden ein Palästinenser getötet und weitere verletzt. Sie drohten mit Angriffen auf zentrale Ziele in Israel, darunter den internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv. Dabei seien drei "Widerstandskämpfer" verletzt worden. 50 weitere Demonstranten wurden nach palästinensischen Angaben durch Schüsse israelischer Soldaten verletzt.

Obwohl palästinensische Raketenangriffe auf Israel und israelische Luftangriffe auf den Gazastreifen immer wieder vorkommen, vermieden beide Seiten in den letzten fünf Jahren einen neuen Krieg.

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu wollte seine Minister am Sonntag zu einer Dringlichkeitssitzung versammeln, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

An der Grenze zum Gazastreifen ist es am Samstag den zweiten Tag in Folge zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen.

Nach palästinensischen Angaben ist auch ein Kleinkind getötet worden. Zwei weitere Palästinenser starben nach Schusswunden, 51 wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza verletzt. Unter den Toten seien ein Kleinkind und dessen schwangere Mutter. Der 58-jährige Familienvater wurde in der Nacht auf Sonntag in seiner Wohnung in der Stadt Aschkelon von einem Schrapnell getroffen; bereits im November war ein Palästinenser, der in Israel arbeitet, ebenfalls in Aschkelon durch einen Raketeneinschlag in seinem Appartement getötet worden. Die israelische Armee macht die seit 2007 im Gazastreifen regierende radikalislamische Hamas für die Angriffe verantwortlich. Im Zehnminutentakt heulten die Warnsirenen in den nahe am Gazastreifen gelegenen israelischen Ortschaften auf. "Eine Deeskalation dieser gefährlichen Lage ist dringend erforderlich um sicherzustellen, dass das Leben von Zivilisten geschützt wird", fügte die Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini, Maja Kocijancic, in einer Erklärung hinzu. Die Gewalt zwischen ihnen könne nur durch eine "politische Lösung" beendet werden. Ägypten bemüht sich um eine Waffenruhe. Ob es Opfer in Israel oder im Gazastreifen gab, war zunächst unklar. Seither nahmen die Spannungen wieder zu.

Bei Protesten an der Grenze kamen am Freitag mehrere Palästinenser ums Leben.

Am Freitag hatte es die gewaltsamsten Proteste seit Wochen entlang des Gazastreifens gegeben.

Die Gewalt zwischen Israel und militanten Palästinensern ist weiter eskaliert. Seit Beginn der Proteste im März 2018 wurden mindestens 270 Palästinenser getötet, die meisten von ihnen an der Grenze.

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