Omaha Aktionärstreffen in Omaha Warren Buffett liefert starke Zahlen

Warren Buffett beantwortet auf dem Aktionärstreffen von Berkshire Hathaway die Fragen anwesender Journalisten

Gegenüber dem US-Börsensender CNBC betonte er, man habe seinen Besitz an Aktien des Konzerns nicht verändert und seine Investmentfirma Berkshire Hathaway verfüge mittlerweile über einen Anteil an Apple im Wert von über 50 Milliarden US-Dollar. Denn seit Einführung einer neuen Bilanzierungsmethode, durch die der Marktwert nicht realisierter Investmentgewinne laufend ausgewiesen werden muss, schwankt das Ergebnis heftig.

Bei der von den Besuchern als "Woodstock des Kapitalismus" bezeichneten Aktionärsversammlung geht es ohnehin eher um den Starkult um den 88-jährigen Börsen-Guru Buffett als um die Zahlen. Im Vorquartal hatte das Minus gar enorme 25 Milliarden Dollar betragen.

Der 88-jährige Buffett, der auch als "Orakel von Omaha" bezeichnet wird, gab auch Hinweise auf seine Nachfolge, indem er die Manager Gregory Abel und Ajit Jain in höchsten Tönen lobte. Zehntausende Aktionäre aus der ganzen Welt pilgern jedes Jahr zum bunten Treiben in dessen Heimatstadt Omaha, wo ihr Idol Fragen beantwortet und die Unternehmen seines Konglomerats die Halle mit ihren Ständen zu einer großen Berkshire-Firmenmesse machen. Dank Kursgewinnen bei Aktienbeteiligungen konnte Berkshire Hathaway wieder einen satten Überschuss ausweisen. Weiterhin erklärt der Großinvestor, dass die jüngsten Quartalsergebnisse des iPhone-Herstellers zeigen, warum seine Holdinggesellschaft mehrere Milliarden in das Unternehmen investiert hat. $. Eigentlich steckt Buffett das viele überschüssige Geld von Berkshire Hathaway lieber in Firmenübernahmen. "Ich möchte, dass Berkshire Hathaway in Großbritannien und Europa besser bekannt wird", sagte er. In seinem Aktionärsbrief vom Februar 2019 sagte Buffett, er haäte nach einem Elefanten-Kauf Ausschau, doch die Preise seien ihm zu hoch.

Zuletzt kündigte Berkshire Hathaway immerhin an, sich mit zehn Milliarden Dollar an der Finanzierung einer möglichen Übernahme des US-Ölförderkonzerns Anadarko Petroleum durch den Rivalen Occidental zu beteiligen.

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