Vor Unitymedia-Übernahme: Vodafone öffnet Kabelnetz für Telefónica

Flaggen mit dem Vodafone Logo wehen vor der Konzernzentrale in Düsseldorf

Dies gaben die Anbieter in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt. Ein Zugangsabkommen für Vodafone und Unitymedia, das den Zugriff auf die Kabelinfrastruktur von Vodafone in Deutschland langfristig sicherstellt, wurde unterzeichnet. Durch die Ergänzung mit schnellen Kabelanbindungen haben wir nun Zugriff auf ein umfangreiches Infrastruktur-Portfolio. Das schließt auch die Bereitstellung von TV-Services (Over-the-top-Dienste) wie O2 TV mit ein. Telefónica Deutschland verfügt als einziger der drei Mobilfunkbetreiber über kein eigenes Festnetz. Aktuell sieht es aber eben schwer danach aus, dass die Akquisition von den EU-Wettbewerbsbehörden nicht genehmigt würde.

Durch die freiwillige Abgabe von Kapazitäten an die Telefonica könnte gewährleistet werden, dass auch im Kabel allein kein Monopol entsteht, wie aus einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hervor geht. Man habe Bedenken, dass die Übernahme den Wettbewerb in Deutschland und Tschechien einschränken könnte, hieß es.

Mit der Öffnung seines Kabelnetzes für die Telefónica will Vodafone die Regulierer davon Überzeugen, die geplante Unitymedia-Übernahme abzusegnen. TV-Sender werden damit unabhängiger vom klassischen TV-Kabelnetz und damit von Vodafone. "Darüber hinaus öffnen wir unser Kabelnetz für einen weiteren, starken, bundesweiten Wettbewerber - die Telefónica Deutschland". Die EU-Kommission werde das Paket nun einem Markttest unterziehen, der voraussichtlich im Mai 2019 abgeschlossen sein wird.

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