Bosch investiert Milliarden in Klimaschutz - Jobs wackeln 0 0

Bosch ist auf dem Weg klimaneutral zu arbeiten das machte man bei der Vorlage der Bilanzzahlen selbst am Fußboden deutlich. APA

Klimaneutral bedeutet aber nicht, dass Bosch überhaupt kein CO2 mehr verursacht. Der Konzern will auf diese Weise schon 2020 an allen Standorten weltweit CO2-neutral arbeiten. Bei Bosch soll es auf diesem Weg bis 2030 rund eine Milliarde Euro sein. Bis 2030 will das Unternehmen zudem schrittweise den Anteil an regenerativen Energien erhöhen, sowohl in der Eigenversorgung als auch im Zukauf. Darüber hinaus werde Bosch eine Milliarde Euro in die Energieeffizienz seiner Standorte investieren, erklärte Denner.

Der Konzern tut mehr als er muss - und ist überzeugt davon, dass sich das trotzdem rechnet. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum 2015 ratifizierten Pariser Klimaschutzabkommen. Der Technikkonzern Bosch versucht verstärkt die junge Generation anzusprechen, um seinen künftigen Fachkräftebedarf zu decken. Seit 2007 hat das Unternehmen den CO2-Ausstoß relativ zur eigenen Wertschöpfung bereits um fast 35 Prozent gesenkt. Bosch wolle dann so viel Kohlendioxid-Ausstoß wie möglich vermeiden und den Rest über Zahlungen an Umweltprojekte kompensieren. So sollen unternehmenseigene Photovoltaik-Anlagen, wie zum Beispiel an den indischen Standorten Nashik und Bidadi, ausgebaut werden. Zusätzlich schließt Bosch weltweit langfristige und exklusive Lieferverträge mit neuen Wind- und Solarparks, die sich somit auch ohne staatliche Förderung rechnen können.

Die sinkende Nachfrage nach Diesel-Pkw wird beim Autozulieferer Bosch in diesem Jahr zu einem weiteren Stellenabbau führen.

Der Energieverbrauch des Konzerns entsprach im vergangenen Jahr der addierten Stromnutzung der Privathaushalte von Berlin und München. Wesentlicher Effizienztreiber ist inzwischen auch die Vernetzung der Produktion.

Die globale Automobilproduktion wird nach Einschätzung des weltweit größten Autozulieferers in diesem Jahr um drei Prozent auf knapp 95 Millionen Fahrzeuge sinken. Die Plattform ist eine cloudbasierte Software-Lösung, die den Stromverbrauch jeder einzelnen Maschine verfolgen und steuern kann. Praktischer Nebeneffekt: Auf diese Weise soll bis 2030 eine Milliarde Euro eingespart werden. In den USA hatte Bosch Klagen mit millionenschweren Vergleichen beigelegt.

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