Wegen Iran-Konflikts: USA schicken Kriegsschiff in Nahen Osten

Samstag 11. Mai 2019                     Raketenabwehr und Kriegsschiffe       Trump bringt Waffen gegen Iran in Position

Die USA verstärken ihre Präsenz und entsenden ein Kriegsschiff in die Region. Teheran spricht von "psychologischer Kriegsführung". Wie auch im Fall des Flugzeugträgers war die Verlegung der "USS Arlington" in die Region bereits länger geplant, wurde aber nun beschleunigt. Wegen der erhöhten Gefahr eines iranischen Angriffs werde ein Kriegsschiff und ein Flugabwehrraketensystem in die Region verlegt, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Das Verteidigungsministerium beobachte die Aktivitäten der Regierung in Iran weiterhin sehr genau. Die USA sollten es nicht wagen, militärisch gegen den Iran vorzugehen, warnte er.

Vor einer Woche hatte der Nationale Sicherheitsberater im Weißen Haus, John Bolton, die Verlegung des Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln" und einer Bomberstaffel in den Nahen Osten als eine "klare und unmissverständliche Botschaft" an Teheran bezeichnet. Der Flugzeugträger passierte am Donnerstag nach Angaben von ägyptischen Behörden den Suez-Kanal.

Auf einem US-Stützpunkt in Katar trafen inzwischen Langstreckenbomber des Typs B-52 ein, deren Verlegung das US-Militär vor einigen Tagen angekündigt hatte. Der Ort wurde nicht genannt. Die Regierung in Washington machte aber keine genaueren Angaben. Das brachte ihr den Vorwurf ein, die Spannungen in der Region unnötig anzuheizen.

Der Iran nahm die Entsendung der "USS Abraham Lincoln" gelassen, kündigte vor wenigen Tagen aber an, einige Auflagen aus dem Atomabkommen von 2015 nicht mehr einzuhalten.

Eine Reaktion von Seiten des Iran auf Trumps Gesprächsangebot kam prompt: "Verhandlungen mit den Amerikanern wird es nicht geben", erklärte Brigadegeneral Yadollah Jawani, stellvertretender Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden und Verantwortlicher für politische Angelegenheiten. Vor einem Jahr war Washington einseitig aus dem Abkommen ausgestiegen, das den Iran am Bau von Atomwaffen hindern soll.

Die Revolutionsgarden spielen in dem Konflikt mit den USA eine zentrale Rolle: Nachdem Trump die Elite-Truppe des regulären iranischen Militärs als Terrororganisation eingestuft hatte, betrachtet der Iran nun alle US-Truppen im Nahen Osten offiziell als Terroristen. Dafür erwarte er jedoch einen Anruf der Führung in Teheran.

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