Betrugsskandal an US-Unis: Felicity Huffman plädiert auf schuldig

Felicity Huffman am 13. Mai auf dem Weg ins Gericht

Als dauergestresste Hausfrau Lynette Scavo verdrückte Felicity Huffman (56) in der Kult-Serie "Desperate Housewives" so manche Krokodilsträne, jetzt weinte der Serien-Star vor Gericht. Unter Tränen räumte sie ein, mit Geld die Chancen ihrer Tochter auf einen guten Studienplatz habe steigern wollen. Nach Forderung der Anklage soll Huffman vier bis zehn Monate in Haft, zudem eine Bewährungsstrafe erhalten sowie eine Geldstrafe von 20 000 Dollar (Rund 18 000 Euro) leisten.

"Ich bin mir meiner Schuld voll und ganz bewusst und voll von Reue und Schuld akzeptiere ich die Konsequenzen für meine Handlungen, die ich deswegen tragen muss", heißt es in einem offiziellen Statement der Schauspielerin. Sie soll 15'000 Dollar Schmiergeld gezahlt haben, um zu erreichen, dass Antworten ihrer ältesten Tochter beim landesweiten Einstufungstest SAT nachträglich aufgebessert wurden. Übrigens: Huffmans Ehemann, der Schauspieler William H. Macy (69, "Fargo"), wurde in dem Uni-Bestechungsskandal nicht angeklagt.

Der Skandal um die Hochschul-Bestechungen hatte in den vergangenen Monaten weite Kreise gezogen. Um ihre Kinder in Yale, Stanford oder Georgetown unterzubringen, sollen Dutzende Prominente und andere wohlhabende Eltern Mitarbeiter an Colleges und Universitäten in den USA bestochen haben. Gegen die betroffenen Hochschulen wurden bislang keine Verfahren eingeleitet.

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