Schlechter Börsenstart: Uber-Aktie fällt und fällt

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Der Börsenstart von Uber lief für das Unternehmen holprig.

Bis zum Börsenschluss in Tokio am Montag sank die Aktie des SoftBank-Konzerns um 3,25 Prozent. Analysten führen die Schwäche auf die großen Rückgänge beim Uber-IPO zurück: Die Uber-Aktien fielen am Freitag um mehr als 7 Prozent und schlossen unter 42 US-Dollar pro Aktie den ersten Handelstag ab.

Uber hatte die Anteilsscheine am Ende vergangener Woche noch für 45 Dollar an Investoren verkauft. Das war bereits am unteren Ende der beim Börsengang angepeilten Preisspanne gewesen.

Uber weist rund eine Milliarde Dollar pro Quartal als Verlust aus - das liegt aber nicht nur an den Rabattschlachten im Fahrdienst-Geschäft, sondern auch an hohen Ausgaben zur Entwicklung eigener Technologie für selbstfahrende Autos. Eine Investition in Uber ist damit eine Wette darauf, dass die Firma zu einer führenden Plattform für den Transport von Menschen und Gütern werden kann.

Für die Uber-Aktien ist es nach dem verpatzten Börsendebüt auch am zweiten Börsentag steil abwärts gegangen.

Uber ist nach seinem Kurssturz noch etwas mehr als 60 Milliarden Dollar wert. "Rakuten wurde in Asien fast zu einem Semi-Proxy.für Lyft.und seinen Aktien-Preisbewegungen in den Staaten", sagte Andrew Jackson, Leiter für japanische Aktien bei Soochow CSSD Capital Markets (Asia), gegenüber "CNBC". Bei der Vorbereitung des Börsengangs sollen die beteiligten Banken laut Medienberichten noch eine Bewertung von 120 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt haben.

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