Brexit treibt Firmen nach Deutschland - Ansiedlungsrekord - Wirtschaft

Insgesamt ist laut GTAI Deutschland ein beliebter Investitionsstandort für ausländische Unternehmen. Symbolbild /Archiv

Die meisten Investitionsprojekte kamen nach den veröffentlichten Zahlen aus den USA mit 345.

Im vergangenen Jahr haben sich 2.062 ausländische Unternehmen in Deutschland angesiedelt und damit einen neuen Rekord markiert. 2062 Firmen hätten in Europas größter Volkswirtschaft Kapazitäten auf- oder ausgebaut, teilte die dem Wirtschaftsministerium zuzurechnende Wirtschaftsförderungsgesellschaft Germany Trade and Invest (GTAI) mit. Auf den Plätzen folgten Schweizer Firmen mit 229 Projekten, chinesische Unternehmen mit 188 und Unternehmen aus dem Vereinigten Königreich, von dort waren es 168. Während etwa ein Drittel aller ausländischen Unternehmen ihr Engagement zunächst auf Marketing- und Vertriebsaktivitäten konzentrieren, nutzen 17 Prozent der Firmen Deutschland als Produktions- und Forschungsstandort.

Die Zahl der britischen Firmengründungen sei seit dem Brexit-Votum um 34 Prozent gestiegen, erklärte die GTAI. Deutschland sei also weiterhin ein sehr attraktiver Standort. Für chinesische Investoren dagegen scheint der deutsche Markt rauer geworden zu sein.

US-amerikanische Firmen haben im vergangenen Jahr besonders viel Geld in Neuansiedlungen und Erweiterungsprojekte in Deutschland gesteckt. Die Zahl der chinesischen Firmenansiedlungen ist im gleichen Zeitraum um 33 Prozent zurückgegangen.

Insgesamt sei Deutschland "ein beliebter Investitionsstandort für ausländische Unternehmen", bilanzierte GTAI-Geschäftsführer Robert Hermann.

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