Statistisches Bundesamt: Deutsche Wirtschaft wächst um 0,4 Prozent

Mit der deutschen Wirtschaft geht es wieder bergauf nicht zuletzt aufgrund der boomenden Bautätigkeit

Die deutsche Wirtschaft wächst wieder - vor allem die Baubranche boomt.

Nach Schrumpfung und Stagnation nun wieder etwas Aufschwung: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im ersten Quartal des Jahres um 0,4 im Vergleich zum Vorquartal gewachsen.

Die Bundesregierung und zahlreiche Ökonomen hatten zuletzt ihre Konjunkturprognosen für das laufende Jahr gesenkt.

Neben der Erstberechnung des 1. Quartals 2019 hat das Statistische Bundesamt auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für die Quartale und das Jahr 2018 überarbeitet und, soweit erforderlich, neu verfügbare statistische Informationen in die Berechnungen der Ergebnisse einbezogen. Hauptgrund ist die Abkühlung der Weltwirtschaft.

Nach zwei schwächeren Quartalen verzeichnet das Statistische Bundesamt wieder ein leichtes Plus beim Bruttoinlandsprodukt. Das Wachstum im ersten Quartal sei zwar "ein Lichtblick", aber "kein Grund zur Entwarnung".

Die privaten Konsumausgaben stiegen den Angaben zufolge gegenüber dem Vorquartal kräftig.

Die Verbraucher seien nach Angaben der Konsumforschungsgesellschaft GfK dank der historisch guten Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter in Kauflaune.

Auch die Investitionen in Bauten seien zum Jahresanfang deutlich gestiegen. Gemischte Signale kamen den Angaben zufolge dagegen vom Außenhandel.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht die deutsche Wirtschaft nach dem robusten Jahresauftakt noch nicht über dem Berg. Holger Bingmann, Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, warnte: "Die von den USA ausgehenden Handelsstreitigkeiten mit China ebenso wie mit Europa sind brandgefährlich für die Weltwirtschaft".

Damit hat sich die Binnenkonjunktur fürs Erste von der Schwächephase im zweiten Halbjahr 2018 erholt.

Als Gründe dafür nannten Experten Sondereffekte wie die schwierige Umstellung auf den Abgasprüfstandard WLTP in der Autoindustrie sowie das Niedrigwasser auf dem Rhein, das die Chemieindustrie belastete. Zum Jahresende stagnierte die Wirtschaftsentwicklung in Europas größter Volkswirtschaft.

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