Tausende demonstrieren gegen Nationalismus und für Europa

An diesem Sonntag gehen „Die Vielen“ in München Augsburg und Nürnberg auf die Straße

"In Zeiten nationaler Alleingänge ist es wichtiger denn je, dass wir uns als solidarische Gesellschaft für ein Europa einsetzen - ein Europa, das Demokratie und Rechtsstaatlichkeit über Grenzen hinweg verwirklicht", erklärten die Veranstalter.

Eine Woche vor der Europawahl haben Zehntausende Menschen bundesweit gegen Nationalismus demonstriert. Die Veranstalter sprachen von über 6.000 Teilnehmern.

Nach den Eröffnungsreden zogen die Demonstranten mit Schildern, Luftballons, Fahnen und Transparenten durch die Innenstädte.

Auf dem Hamburger Rathausmarkt haben sich Tausende Menschen versammelt, um gegen Nationalismus zu demonstrieren. "Wir brauchen eine Europäische Union, die fit ist, um die drohende Klimakatastrophe abzuwenden", betonte Maria Mayrhofer, die Geschäftsführerin der Plattform "Aufstehn.at", die die Demonstration in Wien organisierte.

Weitere Demonstrationen waren nach Angaben der Organisatoren in anderen deutschen Großstädten geplant sowie in 42 Städten in 12 weiteren Ländern.

Der deutsche Aussenminister Heiko Maas (SPD) schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter: "Grossartig, wie viele Leute bei #1Europafüralle auf der Strasse sind!" Sie riefen zudem alle Bürger Europas auf, am kommenden Sonntag wählen zu gehen.

Eine Woche vor der Europawahl gingen die Menschen in mehreren europäischen Städten auf die Straße, um ein Zeichen gegen Nationalismus zu setzen. In Frankfurt sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) bei der Kundgebung auf dem Opernplatz: "Es ist Wahnsinn, was heute in der Innenstadt los ist".

In Köln war Werner Uerdingen aus Leverkusen mit einer großen Europaflagge zum Kölner Dom gekommen. "Wir hoffen, dass das jetzt einen Push, einen pro-europäischen Push gibt in ganz Europa", sagte Nahles in Köln. In Berlin wollten unter anderen Grünen-Chefin Annalena Baerbock und die Grünen-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Ska Keller, teilnehmen. "Ich möchte, dass mein Enkelchen auch die nächsten 60 Jahre Frieden in Europa hat". In München waren am Sonntag laut Polizei rund 10.000 Menschen auf der Straße. Die Polizei sprach von 2500, die Veranstalter von 6000 Teilnehmern.

Mit Trillerpfeifen, Fanfaren und Rockmusik ist am Sonntagnachmittag die Großdemonstration "Ein Europa für alle" um den Leipziger Ring gezogen. In Polen gab es kleinere Kundgebungen unter dem Motto "Schicksal der Frauen, Stimme der Frauen" in Städten wie Warschau, Krakau und Breslau.

In Schweden gingen einige Hundert Menschen mit der Parole "Ett Europa För Alla" auf die Straße.

Der Zug hatte gut einen Kilometer Länge, wie ein Sprecher sagte.

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