Daimler dementiert Bericht über drohende Rückrufe in Dieselaffäre

Laut der "Bild am Sonntag" könnte der neue Manipulations-Verdacht gegen Daimler deutlich mehr Fahrzeuge betreffen als angenommen.

Ein Daimler-Sprecher sagte auf Nachfrage, der Konzern sei schon seit über einem Jahr dazu im Gespräch mit den Behörden und halte die Softwarefunktion für legal.

Der kürzlich aufgekommene Verdacht einer weiteren illegalen Prüfstandserkennung bei Diesel-Aggregaten im Mercedes-Benz GLK könnte laut einem Bericht der "Bild am Sonntag" deutlich mehr Fahrzeuge - auch aus anderen Baureihen - betreffen. Laut Bundesverkehrsministerium handelt es sich um ein laufendes Verfahren aus dem Herbst 2018.

Daimler betonte, man habe dem Kraftfahrtbundesamt die Funktion bereits im Mai 2018 erstmals dargelegt und kooperiere. Die Anhörung laufe noch. "Aussagen über einen Rückruf oder dessen theoretischen Umfang sind daher zum jetzigen Zeitpunkt reine Spekulation". Für knapp 700.000 Dieselfahrzeuge hat das KBA Daimler bereits zu einem Rückruf verpflichtet.

Wie im Juli 2017 angekündigt biete Daimler für rund 3 Millionen Fahrzeuge in Europa freiwillige Software-Updates an.

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