BBC: ARM beendet Zusammenarbeit mit Huawei

Der amerikanisch-chinesische Wirtschaftskrieg spitzt sich weiter zu...  Bild the hacker news

ARM habe einer internen Memo zufolge beschlossen, jegliche Geschäftsbeziehungen zu Huawei und deren Tochterfirmen einzustellen. Dementsprechend sieht sich das Unternehmen offensichtlich gezwungen, die Zusammenarbeit mit Huawei auf Eis zu legen.

Aktuelle Chips dürfen weiter gebaut werden, neuer Kirin 985 ebenso Dem Bericht zufolge soll Huawei weiterhin Chips auf Basis bestehender Designs bauen dürfen, so dass auch der High-End-Prozessor Kirin 980 und HiSilicons weniger leistungsfähige Smartphone-CPUs zunächst weiter gefertigt werden können. Infolgedessen glaubt das Unternehmen, dass es von den US-Sanktionen in Bezug auf Huawei betroffen ist. Huawei ist Lizenznehmer von ARM und war so bisher dazu berechtigt, ARM-Architekturen für seine hauseigenen Prozessoren für allerhand verschiedene Geräte zu nutzen. Das Unternehmen galt bis zu seiner Übernahme durch den japanischen Investor Softbank als größte Technologiefirma Großbritanniens. Der Hauptsitz von ARM in den USA befindet sich in San Jose, Kalifornien. Auf Nachfrage sagte ARM, dass alle Regularien der US-Regierung umgesetzt würden. ARM äußerte sich bisher noch nicht offiziell. Huawei erklärte gegenüber der BBC: "Wir schätzen unsere engen Beziehungen zu unseren Partnern, erkennen aber den Druck, unter dem einige von ihnen aufgrund politisch motivierter Entscheidungen stehen. Wir sind zuversichtlich, dass diese bedauerliche Situation gelöst werden kann, und unsere Priorität bleibt es, unseren Kunden auf der ganzen Welt weiterhin erstklassige Technologien und Produkte zu liefern".

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