23-Jähriger bescherte Marine Le Pen ihren bisher größten Triumph — EU-Wahl

Sebastian Kurz triumphiert bei der Europawahl in Österreich

In Frankreich jubelt Marine Le Pen nach dem Wahlergebnis ihres rechtspopulistischen Rassemblement National. Auch im Kreis der EU-Staats- und Regierungschefs sieht sich Macron vor den Verhandlungen um den nächsten Präsidenten der EU-Kommission durch die Europawahl nicht so gestärkt wie erhofft. Am Sonntagabend forderte sie ihn auf, als Konsequenz aus der Niederlage "mindestens" die Pariser Nationalversammlung aufzulösen.

Mit dem erst 23 Jahre alten Spitzenkandidaten Jordan Bardella kam die Le-Pen-Partei ersten Hochrechnungen zufolge auf 24,2 Prozent - vor der Liste Renaissance, der auch die Partei La République en Marche von Präsident Emmanuel Macron angehört.

Es ist der bisher größte Triumph von Marine Le Pen, und er ist der Rechtspopulistin nach der Europawahl vom Gesicht abzulesen.

Le Pen und Bardella wollen mit der AfD und anderen Rechtspopulisten, Europafeinden und Nationalisten eine "mächtige Gruppe" in der europäischen Volksvertretung schmieden.

Damit könnte Le Pen eine Revanche für die Präsidentschaftswahl 2017 gelingen, in der sie Macron unterlag. Die Allianz mit dem Namen "Europa des gesunden Menschenverstandes" (Europe of common sense) hat dem angeblichen "Europa der Eliten" den Kampf angesagt. Die Sozialisten kamen den Prognosen zufolge nur auf rund sechs bis sieben Prozent. Wahr ist dabei: Die Macron-Partei hatte im Wahlkampf damit geworben, DIE Partei gegen Rechtspopulismus zu sein.

"Traditionelle Parteien verschwinden, die Polarisierung zwischen dem Rassemblement National und Macrons Partei bestätigt, dass die politische Landschaft gespalten ist zwischen Nationalisten und Globalisten".

Emmanuel Macrons Partei hat wohl auch unter der Protestbewegung der Gelbwesten gelitten - und darunter, dass in Frankreich kaum Europathemen diskutiert wurden. Sie kam damals vor den Konservativen (20 Prozent) an erster Stelle.

Für eine Überraschung sorgten die französischen Grünen: Sie landeten mit rund 12 Prozent auf dem dritten Platz, vor den konservativen Republikanern von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy, die auf rund 8 Prozent abstürzten - weniger als halb so viel als bei der Wahl vor fünf Jahren.

Die Wahlbeteiligung stieg in Frankreich wie auch in anderen Ländern deutlich an: Sie lag nach Angaben des Innenministeriums bei 50,1 Prozent - das waren acht Prozentpunkte mehr als bei der Europawahl 2014.

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