Höchste Wahlbeteiligung seit Jahrzehnten

Ergebnisse aus Schleswig-Holstein KN-online berichtet am 26. Mai 2019 live über die Europawahl

Das teilte das Europaparlament am Sonntag in Brüssel mit. Ein Parlamentssprecher sprach von der höchsten Wahlbeteiligung bei einer EU-Wahl "seit mindestens 20 Jahren". Mitgerechnet seien alle EU-Länder bis auf Großbritannien.

In Polen und Dänemark zeichnet sich bei der Europawahl eine höhere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren. Bis zum Mittag gaben demnach rund 19,26 Prozent der Wahlberechtigten im französischen Staatsgebiet in Europa ihre Stimme ab. Damit ist die Wahlbeteiligung die höchste seit 1994. Zum selben Zeitpunkt waren es bei der vorherigen EU-Wahl nur 23,87 Prozent.

Bei der vorangegangenen Europawahl 2014 lag die Beteiligung in Hessen insgesamt bei 42,2 Prozent. Auch nach dem Eindruck von Tusk mehr Menschen als bei vergangenen Wahlen an die Urnen. Damals hatte die Beteiligung zu dieser Zeit nur bei 7,31 Prozent gelegen.

In Frankfurt lag die Wahlbeteiligung um 14.00 Uhr bei 33,2 Prozent (2014: 19,6 Prozent). Damit ist der Abwärtstrend gestoppt - in den letzten 40 Jahren war die Wahlbeteiligung bei der Europawahl kontinuierlich gefallen. Bis 14.00 Uhr seien 34,63 Prozent der 37 Millionen Wahlberechtigten zu den Urnen gegangen, teilte die Wahlbehörde mit. In Landshut 58,5 Prozent und in Straubing waren es 50 Prozent.

In weiteren Staaten, in denen die Wahllokale zur Stunde noch geöffnet haben, zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung ab.

Eine gute Nachricht gibt es am Superwahlsonntag bereits: Mehr Menschen beteiligen sich an der Wahl. Am größten war die Zunahme in Spanien, wo zugleich Regional- und Kommunalwahlen stattfanden. Ungültig waren zwei Prozent der abgegebenen Stimmen - deutlich weniger als die 2,8 Prozent vor fünf Jahren. In Burglengenfeld, wo gleichzeitig ein Bürgerentscheid zum Schulstandort zur Abstimmung stand, lag die Beteiligung bei 60,9 Prozent. 2014 erreichte sie in Österreich einen Wert von 45,4 Prozent. Auch in Ungarn, der Slowakei und Polen stieg die Wahlbeteiligung.

In Italien stimmten unterdessen bis 12.00 Uhr 15,9 Prozent der Wahlberechtigten ab. 2014 waren es zu dieser Zeit 41,71 Prozent, also etwas weniger.

In Deutschland schließen die Wahllokale in einer Stunde, in Italien kann noch bis 23 Uhr gewählt werden.

Auch in Rumänien, Dänemark und Polen lagen die ersten Schätzungen der Wahlbeteiligung deutlich über der vor fünf Jahren.

Auf Malta - wo die Wahl schon zu Ende ist - stimmten nach Angaben der Wahlkommission 72,6 Prozent der Wähler ab.

Im ärmsten EU-Land Bulgarien war die Beteiligung nach einer Zwischenbilanz ebenfalls niedriger als vor fünf Jahren.

Die Wahlbeteiligung in Portugal lag nach Erhebungen verschiedener Medien lediglich zwischen 30 und 35 Prozent. Um 12 Uhr lag hier die Wahlbeteiligung zur Bürgerschaftswahl bei 20,2 Prozent - vor vier Jahren waren es zu dieser Zeit nur 14,2 Prozent.

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