Indische Regierung gewinnt Wahl deutlich - Überregionales

Deutlicher Sieg für Hindu Nationalisten bei Parlamentswahl in Indien

India's Prime Minister Narendra Modi greets his party supporters as he arrives to attend an election campaign rally in New Delhi, India, May 8, 2019.

Bei der Parlamentswahl in Indien deuten erste Hochrechnungen auf eine Wiederwahl von Ministerpräsident Narendra Modi hin. Etwa zwei Stunden nach Beginn der Auszählung von etwa 600 Millionen Stimmen lag die von Modis hindu-nationalistischer Partei BJP angeführte Nationale Demokratische Allianz klar in Führung, wie der Fernsehsender NDTV berichtete. Die BJP konnte danach ihre Mandate sogar noch ausbauen.

Zweitstärkste Kraft bleibt die Kongresspartei von Oppositionsführer Rahul Gandhi, einem Enkel von Indira Gandhi. "Es sieht nicht gut aus", räumte ein Sprecher der Partei ein. Die Abstimmung wurde wegen der Größe des Landes in sieben Etappen über sechs Wochen abgehalten.

Rund 900 Millionen Menschen waren in Indien wahlberechtigt - mehr als die Bevölkerung der Europäischen Union und der USA zusammen. Er stand indes nach mehreren Wahlschlappen in regionalen Abstimmungen im Dezember und angesichts der schwächelnden Wirtschaft unter Druck, als er mit dem Wahlkampf begonnen hatte. Teile seiner Partei könnten Modi nun zu einem härteren Kurs gegenüber dem muslimischen Nachbarn auffordern. Modi gilt als engagierter Wahlkämpfer - und seine BJP verfügte über deutlich mehr finanzielle Mittel als ihre Gegner.

Nachwahlbefragungen, die bereits auf einen deutlichen Sieg von Modis Partei hingedeutet hatten, bezeichnete der Chef der Kongresspartei, Rahul Gandhi, zuletzt als "gefälscht".

Investoren setzten auf Modi. Politische Stabilität sei ein wichtiger Faktor für die Anleger, sagte Fonds-Manager R Sivakumar. Modi kann mit einer neuen Amtszeit rechnen. "Indische Politiker tun dies nur in Zeiten schwerer Krisen".

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