Iran: Entsendung von 1500 US-Soldaten "sehr gefährlich"

Derzeit sind 60.000 bis 80.000 Soldaten im Nahen und Mittleren Osten stationiert

Derzeit sind im Nahen und im Mittleren Osten zwischen 60.000 und 80.000 US-Soldaten stationiert. Hintergrund ist die deutliche Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und dem Iran, die die Furcht vor einem Krieg aufkommen liess.

Die Entsendung weiterer Truppen war erwartet worden, doch sollen die ursprünglichen Pläne des US-Verteidigungsministeriums wesentlich umfangreicher gewesen sein.

Der Iran sieht sich durch die Entsendung weiterer US-Soldaten in die Region nach eigenen Angaben bedroht. US-Präsident Donald Trump sagte, die zusätzlichen Soldaten sollten vor allem in einer "schützenden" Rolle eingesetzt werden.

Trump warf der iranischen Führung erneut vor, "Terror auf der ganzen Welt" zu verbreiten.

Zugleich erklärte er, dass er nicht glaube, "dass der Iran kämpfen will. Und ich denke sicher nicht, dass sie mit uns kämpfen wollen". Er betonte, dabei gehe es um den Schutz von Soldaten, die bereits in der Region stationiert sind. Außerdem würden eine Staffel Kampfflugzeuge zur Abschreckung sowie Aufklärungsflugzeuge zur Überwachung in die Region geschickt.

Deshalb hatten die USA bereits einen Flugzeugträger und Bomber in den Persischen Golf beordert. Wenige Tage später verkündete das Pentagon, ein weiteres Kriegsschiff und ein Raketenabwehrsystem würden in den Nahen Osten verlegt, um auf Drohungen aus dem Iran reagieren zu können.

Seitdem haben die Spannungen zwischen den USA und Iran massiv zugenommen und es wird offen über eine Kriegsgefahr diskutiert. Vor einem Jahr war Trump einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen, das die Europäer erhalten wollen. Zudem verschärfte sie die gegen den Iran verhängten Wirtschaftssanktionen. In dem Land sind zahlreiche schiitische Milizen aktiv, die von Teheran unterstützt werden. Unsere aktuellen Karikaturen beweisen das Gegenteil - jeden Tag aufs Neue.

Related:

Comments

Latest news

Höchste Wahlbeteiligung seit Jahrzehnten
Damit ist der Abwärtstrend gestoppt - in den letzten 40 Jahren war die Wahlbeteiligung bei der Europawahl kontinuierlich gefallen. Bis zum Mittag gaben demnach rund 19,26 Prozent der Wahlberechtigten im französischen Staatsgebiet in Europa ihre Stimme ab.

Wahlen: Prognose: Grüne in Irland bei Europawahl stark
Es sei zu erwarten, dass Mays Nachfolger ein Euroskeptiker sei, der die EU ohne Brexit-Abkommen verlassen wolle, sagte er. EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber versicherte: "Wir werden dieses Europa gegen die Nationalisten verteidigen".

Audi will mehr Elektroautos anbieten | Wirtschaft
Außerdem will Schot stärker als bisher auf Synergien mit den anderen Schwestermarken im Konzern setzen. Und damit es auch beim Gewinn stimmt, soll dann "jeder zweite Audi ein SUV sein", sagte Schot.

Glücksspiele machen süchtig, oder?
Es ist oft der Fall, dass die Gewalterfahrungen oder der Verlust von Verwandten diese Krankheit hervorrufen können. Unter anderen Ursachen, die Spielsucht erzeugen, sind auch unsere Erlebnisse und Emotionen zu unterstreichen.

Online Casinos – wie finde ich einen guten Anbieter?
Deshalb sollte man sich vorab ein wenig informieren und sich überlegen, welche Spiele einen besonders interessieren. Viele Online Casinos bieten die Möglichkeit das Spielangebot in Teilen kostenlos vorab zu testen.

Other news