Zwei weitere Bergsteiger kommen im Todesstau um

Am Mittwoch starb der eigentlich erfahrene Bergsteiger dann beim Abstieg

Demnach war der Bergsteiger in sein Zelt zurückgekehrt, ohne den 8.848 Meter hohen Gipfel zu besteigen. Seit dem Beginn der Hauptklettersaison in der vergangenen Woche verloren nach Angaben des nepalesischen Tourismusministeriums und von Expeditionsveranstaltern insgesamt acht Menschen am höchsten Berg der Welt ihr Leben. Im vorigen Jahr hatte es fünf Todesfälle am Everest gegeben.

Donald Lynn Cash hat sich seinen Lebenstraum erfüllt: Er hat den Mount Everest erklommen.

Es sieht aus wie ein Fake, doch das Bild von Mittwoch ist echt: Eine Menschenschlange zieht sich auf den Gipfel des Mount Everest. Von etwa Anfang Mai an versuchen die Bergsteiger dann, eines der "Wetter-Fenster" abzupassen.

Update 15.23 Uhr: Am Mount Everest sind binnen drei Tagen vier Bergsteiger und ein Bergführer ums Leben gekommen. Der Himalaya-Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für Nepal.

Beobachter sagten, manche der Todesfälle könnten damit zusammenhängen, dass zu viele Bergsteiger auf einmal versuchten, den Mount Everest zu erklimmen. Es kam zu langen Wartezeiten in gefährlicher Höhe.

Ein 33 Jahre alter nepalesischer Bergführer brach am Freitag beim Aufstieg mit einer Gruppe zusammen und wurde zum Basislager hinunter geflogen, wie sein Arbeitgeber mitteilte.

Die Unglücksserie auf dem höchsten Berg der Welt setzt sich fort: Ein Brite und ein Ire überleben die Besteigung des Mount Everest nicht. Weil immer mehr Bergsteiger das "Dach der Welt" besteigen wollen und Nepal sehr viele Genehmigungen dafür erteilt, kommt es in der sogenannten Todeszone des Everest oberhalb von 8000 Metern zu langen und lebensgefährlichen Staus.

Erst am Freitag waren ein Österreicher und zwei Inder gestorben.

Der 27-Jährige habe auf dem Everest "mehr als zwölf Stunden im Stau" gesteckt, erklärte der Tourveranstalter Peak Promotion. Alle vier hatten nach Berichten von Sherpas unter Erschöpfung gelitten. Der 50-jährige Mauterndorfer (Lungau) stand dabei das dritte Mal binnen gut eines Jahres am höchsten Punkt der Erde. Für sie endet das Abenteuer Mount Everest meist mit dem Tod. Das berichtet Focus Online mit Bezug auf die "Himalayan Times". Der Österreicher ist eines von mehreren Todesopfern am "Dach der Welt" in den vergangenen zwei Tagen. "Sie hat es gestern auf den Gipfel des Everest geschafft und ist heute auf den Lhotse gestiegen", teilte ihr Team der Nachrichtenagentur AFP mit.

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