Mehrheit der Deutschen gegen Weber als Kommissionspräsident - Politik

Weber reiste noch am Sonntagabend zur Wahlparty der EVP in Brüssel

Die Staats- und Regierungschefs der EU wollten am Abend in Brüssel zusammenkommen, um über die Postenvergabe zu beraten.

Die Menschen in Deutschland wollen EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber nach einer neuen Umfrage mehrheitlich nicht als EU-Kommissionspräsidenten. Als Manfred Weber, der Spitzenkandidat der Christdemokraten, in der Nacht zum Montag endlich im Kreis der Europäischen Volkspartei ans Mikrofon trat, sprach er zwar von einem "großen Erfolg", weil seine Parteienfamilie erneut zur stärksten Kraft im Europäischen Parlament gewählt worden war. Nur mit Links- und Rechtsextremisten will Weber nicht reden.

Der sozialdemokratische Kandidat für den Posten des EU-Kommissionspräsidenten Frans Timmermans habe in den Niederlanden, seiner Heimat, nicht annähernd den Rückenwind bekommen wie Weber aus Bayern, sagte Söder.

Allerdings bräuchte Weber für eine Mehrheit der 751 Sitze zumindest noch die Sozialdemokraten hinter sich.

Mehrere Staats- und Regierungschefs sind aber gegen einen solchen Automatismus.

Nach Ansicht von Oettinger sollte Kanzlerin Angela Merkel bis zu den kommenden regulären Bundestagswahlen im Amt bleiben. Bevor der EU-Gipfel beginnt, will Macron mit den Ministerpräsidenten Spaniens, Polens, Ungarns, der Slowakei und Tschechiens sowie EU-Ratspräsident Donald Tusk zusammengekommen sein.

"Daraus leiten wir den Führungsanspruch ab", sagt der CSU-Politiker. Womöglich noch sehr viel länger.

Er hoffe, dass diese Position auch im Europäischen Rat auf Konsens stoße. "Ich würde mir wünschen, dass alle Parteien dies formulieren".

Es gab keine Angaben, warum die Befragten Weber ablehnten. Und auch regional braucht man Ausgewogenheit. Auch die von den Mitgliedstaaten vorgeschlagenen künftigen EU-Kommissare könnten auf Widerstand im Parlament stoßen, sagte Oettinger. Der EU könnte eine personalpolitische Hängepartie ins Haus stehen.

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