Huawei darf WhatsApp, Facebook, Instagram nicht mehr installieren

Huawei darf WhatsApp, Facebook, Instagram nicht mehr installieren

Neuer Hammer für Huawei: Das Unternehmen darf auf seinen Smartphones nicht mehr Apps von Facebook nutzen.

Facebook teilt in dem Zusammenhang aber mit, dass Huawei-Geräte, die bereits ausgeliefert wurden und auf denen die Apps Facebook, WhatsApp und/oder Instagram installiert sind, weiterhin mit Updates versorgt werden.

Meiner Meinung nach hat Google nun gemerkt, dass Huawei mehr in der Hinterhand hat, als man eigentlich gedacht hat. Denn Facebook bietet Apps wie beispielsweise den Messenger Whatsapp auch auf seiner eigenen Website zum Download an, so dass eine Installation in kurzer Zeit vom Nutzer selbst durchgeführt werden kann. Das führende soziale Netzwerk Facebook untersagte Huawei, ihre Smartphones künftig mit einer vorinstallierten Facebook-App auszuliefern, wie die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr.

Die Facebook-App ist eine der beliebtesten Apps auf Android-Smartphones.

Andere Dienste wie Twitter oder bookings.com werden ebenfalls auf Huawei Geräten vorinstalliert.

Huawei dürfte die Entscheidung von Facebook schmerzen, vor allem weil in Europa und Asien die Verkaufszahlen zuletzt sehr gut waren.

Konkurrent Google strebt dagegen offenbar eine Ausnahmegenehmigung für Geschäfte mit Huawei an, wie die Zeitung "Financial Times" berichtete.

Die USA hatten Mitte Mai den chinesischen Konzern auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen.

Google argumentiert, dass Huaweis eigenes, geplantes Betriebssystem HongMeng OS/Arc OS unsicher sein könnte und möchte daraufhin die Nutzer, trotz der Sanktionen, weiter mit dem eigenen Android versorgen.

Allerdings gilt auch für Google, dass Besitzer eines Huawei-Handys bis Mitte August in vollem Umfang auf Updates und Apps zugreifen können. Google habe sich daher für eine längere Lockerung der Regeln oder eine komplette Ausnahme von dem Verbot eingesetzt. Es gibt bei Huawei bereits entsprechende Pläne, mit Ark OS ein eigenes Smartphone-Betriebssystem auf den Markt zu bringen. Googles Hauptargument gegenüber den US-Behörden ist laut "Financial Times" die Sicherheit. Das neue chinesische Betriebssystem könnte mehr Software-Fehler aufweisen als das Android-System von Google und damit auch anfälliger für Hackerangriffe sein.

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