NASA will Internationale Raumstation für Touristen öffnen

Kononenko_ISS_All_07062019

Auslöser des Konflikts - soviel lässt sich nachvollziehen - war die Ankündigung der US-Weltraumagentur, die Raumstation ISS im großen Stil für Touristen zu öffnen.

"Mit all dem Geld, das wir ausgeben, sollte die Nasa nicht darüber reden, zum Mond zu fliegen - wir haben das vor 50 Jahren gemacht". Stattdessen solle sich die Behörde auf "größere Dinge" konzentrieren.

Mit "Mond" meinte Trump in seinem Tweet offenkundig nicht den Erdtrabanten an sich, sondern das Nasa-Vorhaben einer Rückkehr von US-Astronauten zum Mond. Deren Chef Jim Bridenstine antwortete auf Trumps Tweet: "Wie der Präsident der Vereinigten Staaten sagt, benutzt die Nasa den Mond, um Menschen zum Mars zu schicken!"

Trump schien damit dem von seiner eigenen Administration unterstützten Plan zu widersprechen. Dieses Mal erklärt er, der Mond sei ein Teil des Mars und macht eine 180-Grad-Wende in Sachen Mondlandung 2024. Trump selbst hatte die "Space Policy Directive 1" im Dezember 2017 unterschrieben und sie als "das Fundament für eine Mars-Mission" beschrieben. Schließlich soll der Mond der Nasa als eine Basisstation für spätere Mars-Missionen dienen. Deshalb wird ein Trip zur ISS auch alles andere als billig: Die Kosten liegen demnach bei etwa 35.000 Dollar (knapp 31.000 Euro) - pro Tag und ohne An- und Abreise. Der Schritt markiert eine grundlegende Veränderung in der wirtschaftlichen Strategie der Nasa und wird DeWit zufolge die Lasten für die US-Steuerzahler vermindern.

Die USA tragen den Grossteil der Kosten für die ISS von weit mehr als drei Milliarden Dollar im Jahr. Den Transportpreis schätzte Finanzchef DeWit auf mehr als 50 Millionen Dollar. Die Gesamtkosten für Aufbau und Betrieb belaufen sich nach Schätzungen bereits auf deutlich über 100 Milliarden Dollar.

Dorthin sollen sie von zwei Anbietern gebracht werden, die derzeit Raumkapseln für die Nasa entwickeln: das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk und der US-Flugzeugbauer Boeing.

Sie seien auch dafür verantwortlich, dass die Besatzungen die medizinischen Voraussetzungen und Trainingsstandards für einen Aufenthalt auf der ISS einhalten.

Die neue Zielgruppe der Raumfahrtbehörde sind nicht nur Superreiche, sondern auch die US-Privatwirtschaft.

Bis zu einem dutzend Weltraumtouristen könnten so jährlich an Bord der ISS kommen. Zudem kündigte die Nasa an, dass die Möglichkeit geschaffen werde, ein kommerzielles Modul an die Station anzudocken.

Die künftigen Gäste auf der ISS werden nicht die ersten privaten Besucher sein.

Der amerikanische Multimillionär flog im April 2001 zur Weltraumstation ISS und war der erste Weltraumtourist überhaupt.

Schon im nächsten Jahr sollen zwei Privat-Astronauten mitgenommen werden. Nachdem Trump kürzlich erst noch Milliarden in eine Mondmission investieren wollte, sorgt der US-Präsident jetzt nicht nur mit Kritik an der Organisation für Verwirrung - sondern auch mit seinen Astronomie-Kenntnissen.

Related:

Comments

Latest news

Tipps für Online Casino Spieler
Online-Casinos haben ihre eigenen Besonderheiten, und dies sollte natürlich beim Spielen berücksichtigt werden. Es wird allgemein angenommen, dass der Erfolg eines Casino-Spiels von Ihrem aktuellen emotionalen Zustand abhängt.

Guide to Blackjack
The game is always played on a semi-circle table with the dealer on the inside and a maximum of 7 players surrounding. Players can say ‘hit me’ to dealt additional cards that will increase their hand value if they wish.

Biggest slot jackpot wins in 2019
This kind of win is actually a regular feature on this fantastic game - you will see when you check out the leader board scores. That is exactly what one spin on the mega jackpot of the aptly named Mega Moolah got for one player - 13 million to be exact.

Amazon kündigt Lieferungen per Drohne binnen Monaten an - Schlaglichter
Amazon hatte 2016 in Großbritannien erste Tests für die Auslieferung von Paketen mit Drohnen gestartet. Dann schauen Sie sich doch unsere aktuellen Amazon-Gutscheine an und nutzen die Rabatt-Möglichkeiten.

Geldpolitik: Zinserhöhung nicht vor Mitte 2020
Europas Währungshüter haben eine mögliche Zinserhöhung mindestens auf die zweite Jahreshälfte 2020 verschoben. Draghi bindet die EZB nun weit über seine Ende Oktober auslaufende Amtszeit an die Niedrigzinsen.

Other news