Halbbruder von Kim Jong-un war angeblich CIA-Informant

Beim Regime in Ungnade gefallen Kim Jong-nam kommt im Februar 2007 im Flughafen von Peking

Dem Bericht, der am Montag veröffentlicht wurde, zufolge war Kim Jong Nam im Februar 2017 nach Malaysia gereist, um seine CIA-Kontaktperson zu treffen.

Laut der Quelle des "Wall Street Journal" gab es eine "Verbindung" zwischen Kim Jong Nam und der CIA.

Zur Erinnerung: Zwei Frauen waren angeklagt worden, Kim Jong-nam vergiftet zu haben, indem sie ihm auf dem Flughafen von Kuala Lumpur ein Nervengift ins Gesicht geschmiert hätten. Allerdings berichtet die "Washington Post"-Journalistin Anna Fifield laut der britischen Zeitung "Guardian" in ihrem neuen Buch "The Great Successor" ebenso davon, dass Kim Jong Nam ein CIA-Informant war". Das zeige, wie weit die CIA gegangen sei, um an Informationen über das abgeschottete Land heranzukommen. Viele Einzelheiten dieser Verbindung seien aber unklar.

Beide beteuerten, mit einer List von nordkoreanischen Spionen zu dem Angriff gebracht worden zu sein: Sie glaubten demnach, es handele sich um einen Scherz für eine Fernsehsendung. Darüber hinaus soll er mehrere Tage auf der Insel Langawi verbracht haben, wo er sich mit einem unbekannten koreanisch-amerikanischen Mann getroffen habe.

Im Artikel heißt es unter anderem, dass Kim Jong-nam im Februar 2017 nach Malaysia gereist sei, um eine Verbindungsperson bei der CIA zu treffen.

Der Mord ist bis heute rätselhaft. Südkorea macht Nordkorea für den Mord an Kims Halbbruder verantwortlich, was Pjöngjang zurückweist. Da Kim Jong-nam überwiegend in Macau, der Sonderverwaltungszone Chinas, lebte, soll er Quellen zufolge "nahezu unbestreitbar" ausländische Sicherheitsdienste, insbesondere die chinesischen, kontaktiert haben.

Kim Jong Nam war bei der nordkoreanischen Führung in Ungnade gefallen - vermutlich nachdem er 2001 mit falschem Pass nach Japan eingereist war, um das Disneyland in Tokio zu besuchen. 2011 kritisierte er im Interview mit einer japanischen Zeitung die dynastisch geprägte Nachfolge an der Spitze Nordkoreas. Er habe zu lange im Ausland gelebt und wohl auch keine "Machtbasis" in Nordkorea gehabt.

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