Spieler in der Einzelkritik - DFB-Elf zeigt gegen Estland eine Glanzleistung

Spieler in der Einzelkritik - DFB-Elf zeigt gegen Estland eine Glanzleistung

In Mainz gewann die DFB-Auswahl 8:0 (5:0) gegen Estland, die Tore erzielten Marco Reus (10., 37.), Serge Gnabry (17., 62.), Leon Goretzka (20.), Ilkay Gündogan (26.), Joker Timo Werner (79.) und Leroy Sané (88.). Es war der dritte Sieg im dritten EM-Qualifikationsspiel für die deutsche Mannschaft.

Sorg vertrat erneut den nach einem Sportunfall verhinderten Joachim Löw. Marco Reus schien das geahnt zu haben, er sprintete im richtigen Moment los und vollendete zum 1:0.

Im Vergleich zum Spiel in Weißrussland kommen Thilo Kehrer und Leon Goretzka für Lukas Klostermann und Jonathan Tah in die Mannschaft.

In Mainz war die deutsche Mannschaft von Beginn an die überlegene Mannschaft, dem Gegner aus dem Baltikum blieb nur die Rolle des staunenden Zuschauers. Nach zehn Minuten ging dieser Plan allerdings erstmals schief, als Kehrer mit einem Querpass in der Mitte Reus fand, der die Kugel aus kurzer Distanz unter die Latte setzte.

Leroy Sané legte nach weiterem Weltklasse-Pass von Gündogan im gegnerischen Sechzehner uneigennützig quer auf Gnabry, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste - 2:0 für das DFB-Team (17.)!

Auch den zweiten Treffer der deutschen Nationalmannschaft leitete der überragende Gündogan ein. Joshua Kimmich flankte kurz darauf butterweich nach einem Doppelpass mit Kehrer auf den Kopf von Goretzka, der keine Mühe hatte, das Leder über die Linie zu drücken - 3:0 (20.)!

Weil Gnabry kurz darauf in Abseitsstellung Lepmets irritierte, wurde auch Sanés zweites Tor aberkannt (81.).

Diesmal ohne Libero-Einlage. Sein Urlaub begann gegen 20.45 Uhr.

In Durchgang zwei ließ es das deutsche Team lockerer angehen und war nicht mehr mit demselben Tempo am Werk, wie in der ersten Hälfte. Es war dann Goretzka, der mit einem Fehlpass die erste richtig gute Chance der Esten einleitete. So trauten sich die Esten in Person von Zenjov zweimal zum Abschluss, wirklich gefährlich wurde es jedoch nicht (48., 56.).

Nach gut einer Stunde schienen sich die deutschen Spieler an die erste Halbzeit zu erinnern, jedenfalls hatte das, was Reus, Gnabry und Co. zeigten, fortan wieder Ähnlichkeit mit den sehenswerten Spielzügen der ersten Halbzeit. Für die Tore war Deutschland weiter zuständig, denn auch Gnabry durfte nach Vorarbeit von Halstenberg seinen Doppelpack schnüren (62.). Zuvor traf der Spieler von Manchester City bereits zweimal, beide Treffer wurden jedoch wegen Abseits zurückgenommen (68., 82.). Nach toller Vorlage von Draxler überlupfte Werner Estlands Torhüter Lepmets (79.).

Doch sein drittes Tor zählte endlich - ein kluger Schlenzer in die lange Ecke brachte das 8:0 (88.)!

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