Jahrelanger Justizkrimi: US-Amerikanerin Amanda Knox ist wieder in Italien

Amanda Knox aus den USA wird von Polizeibeamten bei der Verhandlung um den Tod der Studentin M. Kercher in den Gerichtssaal geführt

Nach einem jahrelangen Justizkrimi um die Ermordung ihrer britischen Mitbewohnerin kehrt Amanda Knox nach Italien zurück. "Meine Unschuld hat mich nicht gerettet", sagte sie.

Sollecito verteidigte Knox wegen Kritik an ihrer Teilnahme am Kongress zum Thema Justizopfer. Dutzende Kameras dokumentieren jede Regung bei ihrem ersten Auftritt in Italien, wo Knox jahrelang im Mittelpunkt eines Justizdramas stand. Dort sass sie fast vier Jahre im Gefängnis. Sie wird 2009 zu einer Haftstrafe von 26 Jahren verurteilt, vier Jahre davon sitzt sie im Gefängnis, bis ein Berufungsschwurgericht beide für unschuldig befindet und vom Vorwurf des Mordes freispricht. Der Fall hatte für Schlagzeilen in aller Welt gesorgt. "Sie täuschen sich", sagte Knox. Sie habe noch immer Angst vor neuen Anschuldigungen, aber auch, belästigt und verhöhnt zu werden, "heute, jetzt". Und somit bleibt mit Blick auf Amanda Knox noch immer die Frage offen, ob sie das "Monster" oder das "Opfer" in der ganzen Geschichte ist. Letzteres hat nichts am öffentlichen Interesse an ihrer Person geändert - auch Jahre später nicht. Unter das gestellte Foto hat sie geschrieben: "Halt durch!" Knox wird gewusst haben, worauf sie sich einlässt, als sie die Einladung zum Kongress zu Justizirrtümern in Modena annahm. Schon am Flughafen in Mailand nahm sie am Donnerstag eine Schar von Journalisten in Empfang. Ohne ein Wort zu sagen.

"Für mich war es unmöglich, einen fairen Prozess zu haben", sagte Knox nun im Nachhinein. Sie äusserte sich trotzdem. Auf der Seite des Global Editors Network hat sie einen Artikel gepostet, der sich ein bisschen wie eine Abrechnung mit den "skrupellosen Medien" liest.

Sie beschreibt, was es für ihr Leben bedeutet hat, Unterhaltung für andere Menschen zu sein.

Doch Amanda Knox ist nicht wie jede andere Person um sie herum - und ihre Geschichte erhitzt noch immer die Gemüter. Eine britische Studentin wird 2007 im italienischen Perugia bestialisch ermordet. Gefunden wurde die junge Frau vergewaltigt und halbnackt mit durchgeschnittener Kehle. Damals bewohnte Knox zusammen mit Kercher ein kleines Häuschen in der italienischen Universitätsstadt. Wiederholt wurde die Studentin in den angloamerikanischen Medien etwa als der "Engel mit den Eisaugen" bezeichnet. Er hat Amanda Knox auf dieser Reise begleitet und sitzt wie ihre Mutter im Publikum.

Bis heute ist unklar, wer Kercher umgebracht hat.

Neben dem "Heißhunger der Medien" prangert Knox immer wieder auch die Fehler des italienischen Justizsystems an.

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