Vodafone nennt Ergebnis der 5G-Auktion "katastrophal" WAZ

Vodafone Deutschland bebildert die Auktion

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"Nach dem Ende der 5G-Auktion geht es nun vom Planen und Bieten endlich ans Machen", sagte Ametsreiter, der von Düsseldorf aus über die ersten echte 5G-Station Deutschlands telefonierte. Der erste 5G-Mast sei in Rekordzeit aktiviert worden. In Kürze solle der weitere 5G-Ausbau beginnen. "In Europa werden wir nicht zu den ersten gehören, die mit 5G starten", sagte er.

Und der soll rasch vorankommen.

Nach dem Ende der Versteigerung der 5G-Lizenzen fordert Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter vom Bund die 6,6 Milliarden Euro zurück. Mit dem 5G-Echtzeitnetz würden auch zahlreiche Industriestandorte versorgt. Zu den ersten 5G-Partnern zählen unter anderem die Ego Mobile AG und Continental. Zu Beginn bringen wir 5G vor allem in die Industrie. Die Reaktionszeiten (Latenz) an den 5G-Standorten verringern sich in der Spitze auf weniger als 10 Millisekunden. Also dorthin, wo bereits die ersten 5G-Innovationen bereitstehen. "Außerdem bringen wir 5G als Ersatz für langsames DSL aufs Land", erläutert Ametsreiter. Zugleich bringen wir LTE und unser Maschinennetz Narrowband IoT weiter in die Fläche. All das zu stemmen, wird eine immense Herausforderung.

So schlägt der Vodafone Deutschland-Chef ein Reinvestitions-Programm für den Mobilfunk in Deutschland vor. Doch noch sei es nicht zu spät.

"Wir glauben daran, dass Deutschland schnell eine starke Infrastruktur braucht. Das wäre ein riesiger zusätzlicher Schub für den Netzausbau". "Bei der Frequenz-Auktion wurden Milliarden investiert, die wir lieber in echte Mobilfunkmasten investiert hätten", so Ametsreiter. "Mit diesen Mitteln könnten wir die Funkloch-Debatte in Deutschland ein für alle Mal beenden", so Ametsreiter.

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