Adil Demirci: Kölner Sozialarbeiter darf angeblich Türkei verlassen

Adil Demirci

Der wegen Terrorvorwürfen in der Türkei angeklagte Kölner Sozialarbeiter Adil Demirci darf nach rund 14 Monaten Untersuchungshaft und Ausreisesperre die Türkei verlassen.

Ein Gericht hob offenbar die Reiseblockade auf, wie sein Anwalt Keles Öztürk mitteilte.

Demircis Mutter war diesen Angaben nach am vergangenen Mittwoch in Köln an den Folgen ihrer Krebserkrankung gestorben. Allerdings musste Demirci am Montag erst noch bei einer Bank eine Kaution von 20.000 Lira (rund 3000 Euro) hinterlegen. Danach werde das Gericht auch die Reisesperre außer Kraft setzen.

Die Auflage hatten Demirci und Öztürk selber vorgeschlagen, wie Öztürk sagte. Demirci hatte der Deutschen Presse-Agentur am Freitagvormittag gesagt, dass er an der Beerdigung teilnehmen wolle. Da ihr schlechter Gesundheitszustand schon lange bekannt war, hatten Demircis Anwälte vor der jüngsten Verhandlung Ende April eine Aufhebung der Ausreisesperre beantragt. Seit Mitte Februar befindet sich Demirci auf freiem Fuß, durfte die Türkei aber bislang nicht verlassen.

Der Wissenschaftler war im April 2018 in Istanbul festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mitgliedschaft in der linksextremen Marxistisch-Leninistischen Kommunistischen Partei vor. Demirci wird beschuldigt, Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein - was er vehement bestreitet. Demirci weist die Vorwürfe zurück.

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