Spurensuche nach Tanker-Attacken im Golf - Riad zeigt auf Teheran

Blick aus der Luft auf den Tanker an dessen Seite in der Mitte des Bugs sich ein großer Brand gebildet hat. Dichter schwarzer Rauch steigt auf

Vielmehr habe auf seine Bitte hin ein "dringendes Treffen" im iranischen Außenministerium stattgefunden. "Keine "Vorladung", schrieb der Diplomat. Die Einbestellung eines Botschafter ist eines der schärfsten Instrumente des diplomatischen Protests.

Nach den Zwischenfällen mit zwei Tankern im Golf von Oman legten sich die USA schnell fest: Der Iran stecke dahinter, sagen sie - allen Dementis aus Teheran zum Trotz. Der hatte sich am Freitag geäußert und hält den Iran für die treibende Kraft hinter der Attacke.

Mit dem B-Team meint Sarif die Mannschaft von US-Sicherheitsberater John Bolton, der nach Ansicht Teherans einen Regimewechsel im Iran plant und dafür sogar einen militärischen Konflikt provozieren würde.

US-Präsident Donald Trump untermauerte am Freitag (Ortszeit) die US-Sichtweise und sagte in einem Interview mit dem Sender Fox News: "Der Iran hat es getan".

US-Verteidigungsministers Patrick Shanahan will nun Geheimdienstinformationen weitergeben, um in der Frage einen "internationalen Konsens" herzustellen.

Am Donnerstag hatten der norwegische Tanker "Front Altair" und die "Kokuka Courageous" aus Japan im Golf von Oman einen Notruf abgesetzt, nachdem es bei beiden Schiffen Explosionen gegeben hatte. Die "Kokuka Courageous" soll nach Angaben der japanischen Reederei Kokuka in Fudschaira oder Chor Fakkan anlegen.

Was sich genau am Donnerstag am Golf von Oman abspielte, blieb zunächst unklar.

Der Öltanker "Front Altair" der norwegischen Reederei Frontline geriet am Donnerstagmorgen in Brand.

Die 23 Besatzungsmitglieder der "Front Altair" waren alle von einem Frachter gerettet worden. Sie verbindet die ölreiche Golfregion mit dem offenen Meer. US-Schiffe seien in der Region unterwegs und leisteten Hilfe, teilte die 5. An den Märkten herrschte Unsicherheit eingedenk der Krise.

Washington (Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat den Iran direkt für Angriffe auf Öltanker im Golf von Oman verantwortlich gemacht.

Anrainer der Meerenge sind der Iran sowie die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und der Oman.

Attackiert der Iran auch Saudi-Arabien?

Die Regierung in Teheran wies den Vorwurf zurück und sprach von "lächerlichen Behauptungen". Abe will in Teheran im Atomkonflikt zwischen Iran und den USA vermitteln. Das sei eine "nicht hinnehmbare Eskalation der Spannung durch den Iran", erklärte US-Außenminister Mike Pompeo. Ein von den Vereinigten Staaten veröffentlichtes Video, das ein iranisches Patrouillenboot an einem der Tanker zeigen soll, stößt allerdings in anderen Staaten auf Skepsis. Eine mögliche Erklärung wäre die Bergung des Sprengstoffes.

Der britische Aussenminister Jeremy Hunt äusserte die Überzeugung, dass die mutmasslichen Angriffe vom Iran, von dessen Revolutionsgarden, ausgeführt wurden. Er fügte hinzu: "Sie wollten nicht, dass Beweise zurückbleiben".

Das US-Militär veröffentlichte zum Beweis der Anschuldigung ein Schwarz-Weiß-Video. Von vielen Seiten kamen Warnungen vor voreiligen Schlüssen.

Die EU hielt sich in der Diskussion um Schuldzuweisung bisher zurück. "Wir sind dabei, die Lage zu bewerten und Informationen zu sammeln", sagte ein ranghoher EU-Beamter am Freitag in Brüssel. UN-Generalsekretär Antonio Guterres sprach sich für unabhängige Untersuchungen aus. Lediglich die britische Regierung stellte sich an die Seite der USA.

Der Iran bestreitet, in dem Angriff verwickelt zu sein.

Wegen der britischen Anschuldigungen bestellte Teheran nach eigenen Angaben den britischen Botschafter Rob Macaire ein.

Dies ist nur der jüngste einer Reihe von Angriffen der Islamischen Republik Iran und ihrer Stellvertreter gegen amerikanische und verbündete Interessen, und sie sollten im Kontext von 40 Jahren unprovozierter Aggression gegen freiheitsliebende Nationen verstanden werden. Betroffen sind zwei Tanker einer deutschen und einer norwegischen Reederei.

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