Zollfahnder machen Rekordfund: 670 Kilogramm Heroin in Brandenburg sichergestellt

In 532 kleineren Süßigkeitenverpackungen waren jeweils bis zu 1,3 Kilo Heroin versteckt

Brandenburger Zollfahnder haben eine Rekordmenge Heroin entdeckt. Die Rekordmenge Heroin wurde bereits am 31. Mai gefunden. Der Fund könnte mit rund 670 Kilogramm die mit Abstand größte entdeckte Einzelmenge in Deutschland seit Jahrzehnten sein.

Der Verkaufswert auf der Straße dürfte bei 40 bis 50 Millionen Euro liegen. Das Rauschgift wurde abgepackt als die Süßigkeit "Turkish Delights" (türkisches Vergnügen) geschmuggelt. Das Rauschgift kam vermutlich aus der Region Afghanistan und sollte nach Belgien gebracht werden.

Der Leiter der Zollfahndung Berlin-Brandenburg, Oliver Pampel-Jabrane, betonte: "Dieser Aufgriff ragt aus allem heraus".

Der Hinweis auf den groß angelegten Schmuggel kam von den Behörden in den Niederlanden, die schon seit geraumer Zeit einer türkisch-niederländischen Bande auf der Spur ist. Erste Auffälligkeiten wurden beim Röntgen der Ladung entdeckt. Daraufhin wurden der Frachtraum und alle Kartons geöffnet. Der Zollfahndungs-Chef sprach von "türkischem Honig". Bei der Durchsuchung stießen die Ermittler schließlich auf die Heroin-Kartons.

In 532 kleineren Verpackungen waren jeweils 1 bis 1,3 Kilogramm Heroin versteckt. Die Untersuchungen des Lkws und der Fracht dauerten den ganzen Tag bis zum Abend.

Laut den Papieren sei der Lkw mit einem georgischen Kennzeichen aus Kirgistan über Kasachstan, Russland, Weißrussland, Litauen und Polen nach Deutschland gefahren. Er sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft wegen des Verdachts der Einfuhr von Drogen in größerer Menge. Bis zum Verkauf auf der Straße werde das Rauschgift üblicherweise weiter gestreckt und hätte dann einen Reinheitsgehalt von 12 bis 20 Prozent. Die Drogen sind als türkische Süßigkeiten getarnt und sollen einen Straßenwert von bis zu 50 Millionen Euro haben. Das Heroin war vermutlich für den Verkauf in verschiedenen Ländern innerhalb der EU gedacht. Den Ermittlern zufolge sagte er, er habe keinerlei Kenntnis von der brisanten Zuladung gehabt.

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