Iran-Krise: Usa schicken weitere 1000 Soldaten in die Nahostregion

Dieses Bild soll zeigen dass iranische Revolutionsgarden an einem Tanker beschäftigt gewesen sind

Die USA machen den Iran für die Angriffe verantwortlich.

Mehr US-Soldaten werden in den Nahen Osten geschickt.

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US-Präsident Donald Trump hatte am Montag angekündigt, rund 1000 weitere Soldaten in den Nahen Osten zu schicken. Shanahan betonte: "Die Vereinigten Staaten streben keinen Konflikt mit dem Iran an". Auch in diesen Fällen machten die USA den Iran verantwortlich - und Teheran wies dies ebenfalls zurück.

Teheran weist die Anschuldigungen aus Washington zurück.

Der Konflikt zwischen dem Iran und den USA spitzt sich zu.

Außenminister Wang Yi sagte in Peking, alle Parteien sollten vernünftig bleiben und nicht mit irgendwelchen Maßnahmen eine Eskalation in der Region provozieren. Wang rief insbesondere die US-Regierung auf, ihre Politik des extremen Drucks aufzugeben.

Unmittelbar vor Shanahans Ankündigung versetzte Iran den Bemühungen der EU um eine Deeskalation der Krise im Nahen Osten einen erheblichen Dämpfer.

Shanahan sagte, die jüngsten "iranischen Attacken" zeigten, dass die Geheimdienstinformationen über "feindliches Verhalten" des Iran und seiner Verbündeten richtig gewesen seien.

Das Risiko für eine weitere Zuspitzung des Konflikts mit Iran steige durch zusätzliche amerikanische Soldaten in der Region, sagt der russische Vizeaußenminister.

Russland verfolgt die US-Truppenverlegung mit Unbehagen und warnte die USA vor Schritten, die "die Spannungen in der bereits instabilen Region erhöhen können". Bereits Ende Mai hatten die USA ihre Kräfte im Nahen Osten um 1500 Soldaten verstärkt. Zuvor hatte das US-Militär unter anderem einen Flugzeugträgerverband und eine Bomberstaffel in die Region verlegt, was Sorgen vor einem militärischen Konflikt aufkommen ließ.

Die Beweisführung der USA gegen den Iran konzentriert sich auf jene angeblich am Rumpf des japanischen Tankers angebrachte Mine, die nicht hochgegangen sein soll - und anschließend angeblich von einem Kommando der iranischen Revolutionsgarden in einer riskanten Aktion entfernt worden sein soll. Andere Bilder sollen das Loch zeigen, das eine Haftmine oberhalb der Wasserlinie in den Rumpf der "Kokuka Courageous" gerissen haben soll.

Ein weiteres der insgesamt elf neuen Fotos vom Montag zeigt nach US-Darstellung Rückstände einer weiteren, nicht explodierten Haftmine, die nach dem Angriff von Soldaten der Revolutionsgarden vom Schiffsrumpf entfernt worden sein soll, um Beweise zu vernichten. Nach diesen Angaben wurden das Foto von einem US-Marine-Hubschrauber aus geschossen.

Das amerikanische Verteidigungsministerium veröffentlichte am Donnerstag neue Fotos zu den Angriffen auf die beiden Öltanker im Golf von Oman, die die Vorwürfe gegen die iranischen Revolutionsgarden belegen sollen. "Wir nehmen diese Ausführungen natürlich sehr ernst, es gibt auch hohe Evidenzen", sagte sie zu den von der US-Regierung vorgelegten Filmen und Fotos, die beweisen sollen, dass der Iran hinter den mutmaßlichen Angriffen auf Tanker steckt. Als Begründung führte das Ministerium das Video an - und die "Ressourcen und Kenntnisse, die nötig sind, um die nicht explodierte Haftmine zu entfernen". Zudem erklärte die Islamische Republik, umgehend bereit zu sein, auch das Anreicherungslimit von 3,67 Prozent zu brechen. Sollte das Land seine Verpflichtungen nicht mehr einhalten, könnte das Abkommen zur Verhinderung einer iranischen Atombombe bis zum Jahresende Geschichte sein. Er bezog sich damit auf die beiden mutmaßlichen Tankerangriffe im Golf von Oman, die zuletzt die Spannungen verschärft hatten.

Die "Front Altair" einer norwegischen Reederei geriet nach Explosionen in Brand. Die genauen Hintergründe sind bislang unklar. US-Präsident Donald Trump, Außenminister Mike Pompeo und andere führende Regierungsmitglieder wiederholten ihre Vorwürfe gegen Teheran in den vergangenen Tagen immer wieder.

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