Saudis machen Iran verantwortlich für Angriff auf Tanker

Brennender Öltanker

Die US-Regierung hatte kurz nach den Zwischenfällen zur Untermauerung der Vorwürfe gegen den Iran ein Video präsentiert, das nach der Explosion aufgenommen wurde. Zu dieser Zeit war Abe in Teheran, um im Konflikt mit dem Iran zu vermitteln. Es gehe ihnen allen gut und sie seien im Iran gut behandelt worden.

Kronprinz bin Salman sagte der Zeitung "Aschark al-Awsat", Teheran habe ausgerechnet während der Vermittlungsbemühungen des japanischen Regierungschefs Abe in der Region die Schiffe attackiert. Auch in diesen Fällen machten die USA sowie Saudi-Arabien den Iran verantwortlich. Es soll zeigen, wie sich iranische Streitkräfte nach der Attacke mit einem Schnellboot der Revolutionsgarden (Typ "Gaschti") der deutschen "Kokuka Courageous" nähern und sich an dem Schiff zu schaffen machen.

Die Angriffe auf die Schiffe im Golf von Oman in den vergangenen Tagen sowie auf eine Ölpipeline und einen Flughafen in Saudi-Arabien bestätigten saudischen Forderungen nach einer entschienene Haltung der internationalen Gemeinschaft gegenüber dem Iran, sagte Mohammed weiter.

Der Iran wies zuvor - wie gewohnt - die Vorwürfe als "gegenstandslos" zurück. Zugleich betonte er: "Wir wollen keinen Krieg". Die US-Regierung werde weiter über Wirtschaftssanktionen Druck auf den Iran ausüben.

Auch die "Front Altair" wurde aus iranischen Hoheitsgewässern geschleppt. Zahlreiche Geheimdienstinformationen belegten, dass es sich um Angriffe durch den Iran handele, sagte er am Sonntag dem Sender Fox News - ohne aber Details zu nennen.

Das US-Militär veröffentlichte zum Beweis der Anschuldigung ein Schwarz-Weiß-Video.

Nach den mutmaßlichen Angriffen auf zwei Tankschiffe im Golf von Oman haben die USA und Großbritannien den Iran für die Vorfälle verantwortlich gemacht. Die US-Regierung sei sich mit ihrer Einschätzung komplett sicher. Dies sieht vor, dass das Land seine atomaren Aktivitäten so beschränkt, dass es keine Atombomben bauen kann. Eigentlich will die EU eine weitere Eskalation der Lage vermeiden, um die Chance auf eine Rettung des internationalen Atomabkommens mit dem Iran zu wahren. Die Besatzung des betroffenen norwegischen Tankers ist inzwischen per Flugzeug in den Vereinigten Arabischen Emiraten angekommen. Und bestellte am Samstag den britischen Botschafter ins Außenministerium in Teheran ein - wegen "falscher" Erklärungen des britischen Außenministers Jeremy Hunt zu den Angriffen auf die Öltanker, hieß es in einer Erklärung des Ministeriums. Der Golf werde nicht geschlossen, "und wenn (er geschlossen werden sollte), dann nicht für lange Zeit".

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