Spektakuläres Foto aus Grönland: Schlittenhunde scheinen über Wasser zu laufen

Das Bild des Kopenhagener Klimaforschers Steffen M. Olsen vom Dänischen Meteorologischen Institut zeigt wie acht Hunde einen Schlitten über das Meereseis ziehen. Statt des Eises ist jedoch nur noch knöchelhohes Schmelzwasser zu sehen wodurch es ersch

Das Ganze ist keine Fotomontage, sondern hängt mit den sehr warmen Temperaturen zusammen, die gerade in Grönland herrschen. Da die Oberfläche des Eises jedoch geschmolzen ist, laufen die Hunde durch knöcheltiefes Schmelzwasser.

Denn das aufsehenerregende Foto wurde an einem außergewöhnlich warmen Tag auf dem Meereseis vor Grönland gemacht - und geht deshalb um die Erde. Internationale Medien wie der britische Guardian und der US-Sender CNN berichten über das Bild, das der Kopenhagener Klimaforscher Steffen M. Olsen vom Dänischen Meteorologischen Institut aufgenommen hat.

Es zeigt, wie acht Hunde einen Schlitten über das Meereseis vor der Stadt Qaanaaq im Nordwesten Grönlands ziehen, auf etwa 77 Grad nördlicher Breite. Normalerweise stehe das Schmelzwasser hier erst im Laufe des Sommers so hoch, so die Meteorologen.

Im Gespräch mit der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau zeigt sich Olsen ebenfalls schockiert: "Ich habe versucht, eine problematische Situation zu dokumentieren, in die wir während unserer Arbeit hineingelaufen sind, und fand sie auch persönlich etwas surreal".

Etliche Medien aus aller Welt hätten sich bei dem Institut gemeldet, um mehr darüber zu erfahren, berichtete der dänische Fernsehsender TV2. Wie ein Kollege des Klimaforschers über den öffentlich einsehbaren Twitter-Account erklärt, sei das Meereseis noch immer vorhanden. Das Foto habe er am Nachmittag des 13. Juni im Inglefield-Fjord aufgenommen. Laut Olsen war das Eis 1,2 Meter dick und das darunterliegende Meerwasser 870 Meter tief. Die schnelle Schmelze und ein Meereis mit geringer Durchlässigkeit und nur wenigen Rissen hätten dazu geführt, dass das Schmelzwasser an der Oberfläche geblieben sei, schrieb er.

Mithilfe von Schlittenhunden will Klimaforscher Steffen M. Olsen über das scheinbar unendliche Meereseis wandern, doch auf der Aufnahme ist von Eis weit und breit nichts zu sehen. Nach Angaben des Instituts ist das ungewöhnlich warm. Solche Phänomene seien nicht unbekannt, weshalb es noch zu früh sei, zu bestimmen, welche Rolle der Klimawandel dabei spiele. Das Foto dokumentiere einen "ungewöhnlichen Tag", stellte auch Olsen klar. Eine ähnliche, sogar noch stärkere Eisschmelze habe sich bereits 2012 ereignet.

Ziel der Expedition war es, Messgeräte einzusammeln, die die Forscher auf dem Meereis installiert hatten.

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