Bitcoin knackt wieder die 11.000 Dollar-Grenze

5 Gründe warum Bitcoin besser ist als Libra

Jüngste Preistreiber sind Pläne des Internet-Riesen Facebook, eine eigene Digitalwährung aus der Taufe zu heben, den "Libra". Dort werden Zahlungen häufig über Apps und Programme wie "WeChat Pay" versendet. Am Freitag Nachmittag stieg der Bitcoin-Kurs über die Marke von 9900 Dollar und damit den höchsten Stand seit dem Frühjahr 2018. Seit dem Zwischentief im Dezember verteuerte sich der Bitcoin sogar um etwas mehr als 250 Prozent.

Auch andere Kryptowährungen wie Ether oder Bitcoin Cash legten im Schatten des Krypto-Riesen Bitcoin weiter zu. Der Gesamtwert aller rund 2'270 Kryptowährungen betrug zuletzt rund 325 Milliarden Dollar und damit zirka zehn Prozent mehr als am Freitagabend. Zum Vergleich: Das ist etwa dreimal so viel wie noch im Dezember 2018.

Experten wie Timo Emden von Emden Research warnen nach dem jüngsten Höhenflug vor den zunehmenden Gefahren eines Kursabsturzes. Es gebe aber auch noch weitere Kurspotenzial. Die Situation erinnere gar ein wenig an den Sommer und Herbst 2017, als der Bitcoin eine Tausender-Marke nach der nächsten übersprungen hatte und Ende 2017 innerhalb weniger Monate von 2000 auf ein Rekordhoch von 20 000 Dollar stieg.

Er warnt aber auch vor einer übertriebenen Euphorie, da viele Anleger derzeit die Risiken ausblendeten.

Das Mainstream-Interesse an Kryptowährungen sei derzeit riesig.

Das wäre schon früher passiert; damals hatte es daran gelegen, dass viele Länder versucht hatten, mit Verboten Bitcoin & Co. zu regulieren.

► "Anleger haben derzeit ein Déjà-vu-Erlebnis". "Nach dem Sprung über 10 000 Dollar fließt nun das, große Geld' in den Markt, welches den Kurs schnell in noch höhere Dimensionen hieven könnte". Das Edelmetall, das Investoren auch zu Absicherung gegen eine anziehende Inflation dient, profitiere von der Aussicht auf Zinssenkungen durch die großen Notenbanken, sagte Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege bei der Deutschen Bank. Dazu gehört mit Fidelity einer der grössten Vermögensverwalter der Welt.

In dieser Woche hatte das soziale Netzwerk mit 2,3 Milliarden Nutzerkonten konkrete Pläne vorgestellt. Hinzu kommt das große Potenzial, das gegenwärtig in der der von Facebook für kommendes Jahr geplanten Kryptowährung namens Libra gesehen wird. Insbesondere müsse geklärt werden, wie der Wert solcher "Stablecoins" garantiert werden könne, unterstrich er am Freitag auf einer internationalen Konferenz zur Finanzmarktaufsicht in Eltville.

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