International - USA drohen EU mit Strafzöllen auf Oliven, Käse und Whisky

International - USA drohen EU mit Strafzöllen auf Oliven, Käse und Whisky

Washington droht mit Strafzöllen etwa auf Oliven und Whisky - Hintergrund ist ein alter Konflikt um illegale Staatshilfen beim Flugzeugbau.

Im Streit um Subventionen im Flugzeugbau drohen die USA mit weiteren Zöllen auf mehr europäische Produkte.

Eigentlich geht es um Flugzeuge und die Subventionierung der Flugzeugindustrie in Europa - aber betroffen wären diesmal auf europäischer Seite Produkte wie Käse, Wurst und eben auch Whisky und Whiskey: US-Präsident Trump hat den Europäern Strafzölle auf diese Produktgruppen angedroht, sollten die illegalen Staatshilfen für die Flugzeugindustrie nicht eingestellt werden (die WTO, die Welthandelsorganisation, hat diese illegalen Subventionen übrigens auf beiden Seiten des Atlantiks verortet und kritisiert). Für etliche europäische Exporte - von Lebensmitteln bis hin zu Gusseisenrohren - könnten die Einfuhrschranken erhöht werden.

Washington. Kaum ist eine Eskalation des Handelsstreits mit China vorerst vom Tisch, nehmen sich die USA wieder die EU vor. Diese Zölle kämen zu einer bereits veröffentlichten Liste mit EU-Produkten im Wert von 21 Milliarden Dollar hinzu, hieß es.

Die EU reagierte umgehend mit einer Liste von US-Gütern, die im Gegenzug mit Vergeltungszöllen belegt werden könnten.

Der Konkurrenzkampf in der Luft zwischen Airbus und Boeing ist hart. Über die abschließende Schadenshöhe, aus der sich mögliche Sonderzölle ableiten, muss aber noch eine Schlichtungsstelle befinden.

Die USA hatten die Strafzölle im Konflikt mit der EU bereits bei der WTO beantragt. Die EU hatte die USA allerdings in einem parallelen Verfahren ebenfalls wegen illegaler Beihilfen für Boeing vor der WTO verklagt. Damit machte die Organisation den Weg für die Europäische Union frei, ebenfalls Vergeltungsschritte zu ergreifen.

US-Präsident Donald Trump besucht die entmilitarisierte Zone an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea. Washington und Brüssel werfen sich gegenseitig illegale Subventionen vor. Damit würde ein neuer Krisenherd in den Vordergrund rücken, nachdem die USA und China am Wochenende auf dem G20-Gipfel einen "Waffenstillstand" und neue Verhandlungen vereinbart hatten. Trump droht zudem seit Monaten mit höheren Zöllen auf Autos.

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