Mordfall Lübcke - Stephan E. soll Tat schon lange erwogen haben

Bild zu Haftprüfungstermin im Mordfall Lübcke

Der Tatverdächtige im Mordfall Walter Lübcke, Stephan E., soll in seinem inzwischen zurückgezogenen Geständnis angegeben haben, die Tat bereits seit längerem in Betracht gezogen zu haben. Er sei mindestens zwei Mal mit geladener Waffe zum Haus Lübckes nach Wolfhagen-Istha gefahren, habe dann aber nicht geschossen. Das berichten "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR. Er sei aber jeweils vor der Ausführung der Tat zurückgeschreckt. Als er Lübcke schliesslich am 2. Juni erschossen habe, sei dies wortlos geschehen. Auf dieser inzwischen berühmten Veranstaltung hatte der CDU-Politiker die Flüchtlingspolitik Angela Merkels verteidigt und Bürgern, die diese Werte nicht teilen, nahegelegt, das Land zu verlassen. Das alles habe ihn ungeheuer aufgewühlt, soll Ernst in seinem ursprünglichen Geständnis erklärt haben.

Darüber geredet habe er mit niemandem, auch nicht mit den der Beihilfe verdächtigten Markus H. und Elmar J. Die Entscheidung, sich Waffen zu besorgen, habe er demnach bereits 2014 getroffen - um seine Familie vor der angeblich überhandnehmenden Kriminalität von Ausländern zu schützen.

Ein Freund soll ihn an einen weiteren Mann vermittelt haben, der dann ein ganzes Arsenal an Waffen besorgt haben soll, darunter eine Maschinenpistole des Typs Uzi.

Mord an Walter Lübcke: Bereut Stephan E. seine Tat?

"Ich glaub's nicht - verschwinde", ruft die Stimme dem Kasseler Regierungspräsidenten entgegen. Unter Verdacht steht ein 45-Jähriger aus Kassel. Stephan E. hatte die Tat zunächst zugegeben, sein Geständnis dann später aber widerrufen. Der Generalbundesanwalt geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Nach Angaben von Pistorius wollen die Innenminister der SPD-geführten Länder in dieser Woche darüber beraten, wie sich das System auf Rechtsextreme übertragen ließe.

Explizit nannte er die AfD.

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