Börse in Frankfurt: Dax-Anleger entscheiden sich erneut fürs Abwarten

Börse in Frankurt Gewinnwarnung von BASF drückt auf die Kurse

Für Molltöne sorgte eine massive Gewinnwarnung des Chemiekonzerns BASF. Der Leitindex gab bis zum Nachmittag um 1 Prozent auf 12.418 Punkte nach, womit er sein Tagestief bei unter 12.400 Zählern allerdings hinter sich ließ. Der Index für mittelgroße Unternehmen MDax verlor 0,25 Prozent auf 25.823,36 Punkte. "Manche Händler haben sich etwas zu sehr auf den Gedanken konzentriert, dass die Fed die Zinsen schon in diesem Monat senken wird, und dann vielleicht noch einmal in diesem Jahr, was die Märkte befeuert hat", sagte David Madden vom Broker CMC Markets. Der Chemiekonzern kassierte seine Jahresziele wegen der weltweit schlechteren Wirtschaftslage und anhaltender Handelskonflikte.

Auch für die Aktien anderer Chemieunternehmen wie Covestro, Evonik, Wacker Chemie und Lanxess ging es deutlich nach unten. Bisher war das Unternehmen von einem leichte Umsatzwachstum von ein bis fünf Prozent ausgegangen. Dies entspricht einem Minus von 1,0 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Bereits am Vortag hatte das Papier um sechs Prozent nachgegeben. Bereits zum Wochenstart hatte der angekündigte Radikalumbau die Anleger letztlich nicht vom Hocker gerissen.

Nach dem Beschluss Frankreichs, ab 2020 eine Umweltsteuer auf Flugtickets zu erheben, gerieten zudem die Papiere europäischer Airlines unter Druck. Im Dax verlor etwa die Lufthansa Börsen-Chart zeigen2,59 Prozent. Das Geld soll in umweltfreundlichere Infrastrukturen investiert werden, vor allem in das Schienensystem.

Schlusslicht im Dax waren die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC), die um fast 5,5 Prozent absackten.

Deutz-Papiere litten weiter unter Interview-Aussagen des Chefs Frank Hiller über die schwindende Nachfrage beim Motorenbauer. Mit einem Minus von gut 15,6 Prozent besetzten sie mit weitem Abstand den letzten Platz im Nebenwerteindex SDax.

Positiv wurde dagegen eine vorläufige Neubewertung des Immobilienportfolios durch TLG Immobilien aufgefasst. Die Aktien stiegen an der SDax-Spitze um knapp 2 Prozent.

Auch an den übrigen Handelsplätzen Europas überwogen die Minuszeichen: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,40 Prozent tiefer bei 3509,75 Punkten. Zuletzt lagen sie 0,4 Prozent im Minus. Der Dow Jones gab um 0,1 Prozent nach. Der Bund-Future fiel um 0,01 Prozent auf 173,28 Punkte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1215 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8881 Euro gekostet.

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