Altmaier setzt auf Deeskalation im Handelskonflikt mit den USA

Er sagte, er glaube, dass bis Jahresende eine Lösung gefunden werden könne. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU, l.) setzt trotz anhaltender Differenzen auf eine Deeskalation im Handelskonflikt zwischen den USA und der EU. "Zwischen den USA und der EU muss es wieder um die Gestaltung von Zukunftsfragen gehen", betonte er. Deutsche Unternehmen seien verlässliche Partner der USA, die mehr als 692.000 Jobs in den USA sichern.

Minister Altmaier war am Montag in die USA geflogen. Diese haben große Werke in den Vereinigten Staaten und exportieren die dort produzierten Fahrzeuge auch in andere Länder. Das sei wahrscheinlicher als ein Verzicht der US-Regierung. Mit seiner Handelspolitik schade US-Präsident Donald Trump letztlich den USA. Er sieht sein Land in Handelsfragen benachteiligt. Er hatte Mitte Mai angedrohte Sonderzölle auf Einfuhren von Autos - die besonders deutsche Hersteller treffen würden - für ein halbes Jahr ausgesetzt.

Allerdings sollte die US-Administration der EU entgegenkommen: "Statt ständig neuer Zolldrohungen aus Washington brauchen wir Verhandlungen über ein transatlantisches Handelsabkommen". Die EU möchte eine Vereinbarung mit den USA schließen, die alle Industriegüter inklusive Automobile beinhaltet, nicht aber Agrarprodukte. Ziel ist es, Industriezölle auf breiter Front zu senken. Die USA wollen auch über Agrarfragen verhandeln. Dies liegt vor allem am Widerstand Frankreichs.

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