Chemiekonzern BASF senkt Ausblick für Gesamtjahr 2019 deutlich

BASF-Mitarbeiter bei ihrer Arbeit – der Konzern möchte nun Stellen streichen

Die Gewinnwarnung von BASF bewegt den Markt. Die Deutlichkeit der Warnung hat jedoch manchen Marktteilnehmer überrascht. Das Ebit vor Sondereinflüssen der übrigen Segmente lag dagegen deutlich (Industrial Solutions) beziehungsweise leicht (Surface Technologies sowie Nutrition & Care) über den Werten des Vorjahresquartals. Bisher ging man von einem leichten Plus aus. Der Aktienkurs sackte nach der Ankündigung um mehr als 5 % ab. Das Rating für die Aktien.

Für 2019 hatte der VCI deshalb erneut seine Prognose gesenkt: Er rechnet nun mit einem Umsatzrückgang um 3 Prozent auf 197 Milliarden Euro.

Das zweite Quartal ist nicht wie erwartet gelaufen.

Die deutlich schwächer als erwartete globale Industrieproduktion belaste die Mengen- und Margenentwicklung, hieß es zur Erklärung. Viele Faktoren kommen dabei zusammen. Im Autobereich läuft es nicht rund, die Produktion ist weltweit im ersten Halbjahr um 6 Prozent gesunken, in China liegt das Minus bei 13 Prozent. Auch der Agrarsektor in Nordamerika schwächelt. Letztlich hat sich auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China bisher nicht wirklich entschärft. Der Umsatz von BASF sank demnach in diesem Zeitraum nach vorläufigen Zahlen um vier Prozent auf 15,2 Milliarden Euro. Der Rückgang des EBIT vor Sondereinflüssen resultiert vor allem aus den im Vergleich zum Vorjahresquartal signifikant gesunkenen Ergebnissen der Segmente Materials, Chemicals und Agricultural Solutions. Dies resultiert - neben dem Rückgang des EBIT vor Sondereinflüssen - im Wesentlichen aus Einmalkosten für das Exzellenzprogramm sowie der außerplanmäßigen Abschreibung einer erdgasbasierten Investition an der US-Golfküste, die BASF nicht weiterverfolgt.

Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter stieg voraussichtlich auf 6,5 Milliarden EUR (2. Quartal 2018: 1,5 Milliarden EUR).

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Aktuelle Indikationen für die BASF Aktie notieren am frühen DIenstagmorgen bei 59,00/59,30 Euro.

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