Kapitän und Offizier von iranischem Tanker in Gibraltar festgenommen

Die Führung in Teheran verlangt von Großbritannien die sofortige Freigabe des vor Gibraltar festgesetzten iranischen Tankers. Hier eine Aufnahme des Tankers vom 6. Juli

Der Kapitän und leitende Offiziere des vor Gibraltar festgesetzten Supertankers "Grace 1" sind gegen Kaution wieder auf freiem Fuß. Beide Männer wurden wegen des Verdachts auf Verstöße gegen die EU-Verordnung 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Situation in Syrien verhaftet, hieß es in einer Erklärung der Polizei des britischen Überseegebiets. "Die Untersuchung dauert an, die "Grace 1" bleibt festgesetzt", heisst es weiter in der Mitteilung der Polizei. "Falls die Briten sich von den USA beeinflussen und auf gefährliche Spielchen einlassen wollen, raten wir ihnen, dies lieber nicht zu tun", sagte Außenamtssprecher Abbas Mussawi. In den vergangenen Tagen kursierten Gerüchte, dass der Iran die 41-jährige Projektmanagerin der Thomson Reuters Stiftung im Gegenzug für die Freigabe des Tankers freilassen könnte. Kapitän und Erster Offizier wurden festgenommen. Die Wasserstraße im Persischen Golf ist einer der wichtigsten Schifffahrtswege weltweit. Die Revolutionsgarden bestritten jede Verwicklung, drohten aber mit Konsequenzen für den Stopp der "Grace 1". Die verhafteten Männer, beide indische Staatsangehörige, stehen im Verdacht, gegen die EU-Sanktionen gegen Syrien verstoßen zu haben. Der Zerstörer "HMS Duncan" solle dort die Fregatte "HMS Montrose" ablösen, die für bereits länger geplante Wartungsarbeiten außer Dienst genommen werde, teilte die britische Regierung am Freitag mit.

Verschärft wurde der Streit durch einen Zwischenfall mit einem britischen Tanker in der Strasse von Hormuz am Mittwoch.

Der Iran hat bereits mehrfach mit Gegenmaßnahmen gedroht. Die Vorfälle um die Tanker tragen zu den Spannungen rund um die Uran-Produktion des Iran und das auf der Kippe stehende Atomabkommen bei.

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