Stromausfall in New York: Nichts leuchtete mehr auf dem Times Square

Ampeln und Mega Screens sind schwarz

Ein massiver Stromausfall legte die us-amerikanische Millionenmetropole am Samstagabend über mehrere Stunden lahm.

Der Stromausfall kam genau zum 42. Jahrestag des großen Blackouts von 1977, der ganz New York verdunkelte und ins Chaos stürzte. De Blasio sprach von einem "mechanischen Problem" im Stromnetz, das nicht auf Fremdeinwirkung zurückzuführen sei.

Die Anzeigetafeln auf dem berühmten Times Square waren ebenfalls wegen dem Stromausfall ausgeschaltet. "Das scheint etwas zu sein, das einfach bei der Stromverteilung von einem Stadtteil zum anderen schiefgegangen ist", sagte er später gegenüber CNN. Das Problem könne sicherlich in einer "angemessenen Zeitspanne" gelöst werden.

Die Rettungsdienste berichteten, dass möglicherweise ein Brand samt anschließender Explosion eines unterirdischen Transformators den Blackout verursacht habe. Mit der einsetzenden Dämmerung wurde deutlich, welche Teile der Innenstadt vorerst ohne elektrische Beleuchtung auskommen mussten. "Wir bitten die New Yorker, nicht rauszugehen, wenn es nicht dringend nötig ist".

New York City liegt im Dunkeln - ohne Strassenbeleuchtung oder Ampeln. Die Hotelangestellten hätten sie gebeten, das Gebäude vorerst nicht zu betreten, da weder die Beleuchtung noch die Aufzüge funktionierten, berichtete die 16-jährige spanische Touristin Alba Moreno. Das Gebiet wurde für den Autoverkehr gesperrt.

Auch im Rockefeller Center fiel der Strom aus, vielfach saßen Kinobesucher plötzlich komplett im Dunkeln.

Mehrere Shows auf dem Broadwaymussten abgesagt werden, woraufhin mehrere Künstler spontane Auftritte auf dem Gehweg vor dem Eingang boten. Die Schauspieltruppe des Musicals "Hadestown" und ein Chor der prestigeträchtigen Konzerthalle Carnegie Hall verlegten ihre Vorführungen kurzerhand ins Freie.

Viele Geschäfte schlossen nach Medienberichten früher als sonst. Mehr als 73.000 Menschen waren laut der "New York Times" betroffen. Andere wiederum, wie Bars und Restaurants, hielten den Betrieb trotz Dunkelheit aufrecht.

Der Stromausfall 2003 war das "Northeast Blackout", das den Nordosten und Mittleren Westen der USA und die Region um Ontario in Kanada betraf. Der Stromausfall damals und heute fiel zufällig auch mit einem jener Tage zusammen, an denen in den Straßenschluchten der Stadt ein besonderes New Yorker Himmelsschauspiel beobachtet werden kann.

Zweimal im Jahr steht die Sonne am Abend so am Horizont, dass ihre Strahlen exakt quer durch das rechtwinklige Straßennetz Manhattans leuchten. Dieses als "Manhattanhenge" bekannte Phänomen wiederholt sich Ende Mai und Mitte Juli jeweils rund drei Wochen vor beziehungsweise nach der Sommersonnenwende.

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